Landgericht

Drogenplantage angebaut und gedealt: Pärchen verurteilt

Solche Cannabis-Pflanzen wuchsen in einer der beiden Wohnungen der Angeklagten.

Solche Cannabis-Pflanzen wuchsen in einer der beiden Wohnungen der Angeklagten.

Foto: Oliver Berg

Bochum.   In seiner Wohnung hat ein Pärchen aus Bochum Cannabis angepflanzt. Außerdem haben die zwei gedealt. Der Mann bekam Haft, die Frau Bewährung.

Wegen einer Drogenplantage in der eigenen Wohnung und wegen Handelns mit Drogen ist ein Pärchen aus dem Bochumer Südwesten vom Landgericht verurteilt worden. Der 47-jährige Mann bekam zwei Jahre und vier Monate Haft, seine Lebensgefährtin (30) zwei Jahre Haft auf Bewährung.

Die beiden hatten laut Urteil in einer ihrer zwei Wohnungen ein Zelt im Schlafzimmer stehen. In dem entdeckte die Polizei bei einer Durchsuchung 14 bis zu 1,10 Meter hohe Cannabis-Pflanzen. Die Ernte haben die beiden teilweise selbst geraucht, teilweise verkauft – 400 Gramm. Außerdem haben sie weitere 350 Gramm Cannabis von Dritten angekauft. Davon wurden aber 300 Gramm sichergestellt.

Elektroschocker lag griffbereit in der Wohnung

Entdeckt wurde in der Wohnung auch ein Elektroschocker, was bei Drogenhandel strafverschärfend wirkt. Beide Angeklagten sind voll geständig, nicht vorbestraft und gesundheitlich schwer angeschlagen.

Aufgeflogen war die Plantage durch Hinweise aus einem weiteren Ermittlungsverfahren wegen Drogenhandels.

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