Nachhaltigkeit

DRK eröffnet Second-Hand-Boutique in der Bochumer Innenstadt

Johanna Radant und Britta Anger stöbern Kleiderladen des Deutschen Roten Kreuzes auf der Huestraße in Bochum.

Johanna Radant und Britta Anger stöbern Kleiderladen des Deutschen Roten Kreuzes auf der Huestraße in Bochum.

Foto: Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services

Bochum.  Der neue DRK-Kleiderladen im Bochumer Zentrum ist nun eröffnet. Shopping-Fans können sich auf günstige Vintagemode und Markenkleidung freuen.

Auf den ersten Blick sieht der neue Laden in der Bochumer Innenstadt aus wie eine kleine Boutique: Mäntel hängen nach Größen sortiert auf den Kleiderständern, an der Kasse steht ein kleiner Aufsteller mit Schmuck und Pullover werden von Lampen angestrahlt. Das neue Geschäft „Lieblingsstücke“ vom Deutschen Roten Kreuz an der Huestraße 14 ist kein gewöhnliches Modegeschäft sondern eine Second-Hand-Boutique mit ausgefallenen Einzelstücken.

„Es sind tolle Teile dabei. Manchmal findet man auch Designer Stücke“, sagt die ehrenamtliche Helferin Nicole Böge bei der Eröffnungsfeier am Donnerstag. Ehemalige Lieblingsstücke warten hier auf neue Liebhaber. Von Dienstag bis Samstag kann im Laden für einen günstigen Preis gebummelt werden.

Einer der ersten Gäste präsentiert Shopleiterin Romina Jentsch stolz seinen neuen Hut, den er für einen Euro erstanden hat. „Das war der erste Verkauf“. Sie ist ausgebildete Schauwerbegestalterin und bringt das nötige Mode Know-How und Dekokenntnisse mit. „Es ist ein Glücksgriff, dass wir das Lokal mitten in der Innenstadt gefunden haben“, sagt Kathrin Engel vom DRK.

Aktuell werden noch ehrenamtliche Helfer gesucht

Wer selbst gerade erst seinen Kleiderschrank ausgemistet hat, kann während der Öffnungszeiten gut erhaltene Kleidungsstücke in den Laden bringen. Dort nehmen die Ehrenamtlichen die Teile entgegen. Nur Pelze werden im Laden nicht verkauft. Für das Geschäft werden noch freiwillige Helfer gesucht.

Interessierte brauchen keine Vorerfahrungen im Verkauf, sondern einfach Spaß an der Arbeit mit Menschen. „Es sind unter den Helfern schon einige Freundschaften entstanden. Einige kommen sogar drei Tage in der Woche“, sagt Romina Jentsch. Aktuell seien 35 Ehrenamtliche im Team. Ziel seien 50 Mitglieder.

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