Kommentar

Der Bau des Bochumer Einkaufszentrums ist kein Selbstläufer

WAZ-Redakteur Thomas Schmitt kommentiert die aktuelle Entwicklung zum Viktoria-Karree.

Foto: WAZ

WAZ-Redakteur Thomas Schmitt kommentiert die aktuelle Entwicklung zum Viktoria-Karree. Foto: WAZ

Bochum   Die Stadt will Mieter im Einzelhandels- und Dienstleistungsquartier Viktoriastraße werden. Das klingt nach einem Rettungsanker für das Projekt.

Das seit Jahren geplante Einzelhandels- und Dienstleistungsquartier an der Viktoriastraße scheint in Zeiten des zunehmenden Online-Handels kein Selbstläufer mehr zu sein. Die um die Hälfte auf 100 Millionen Euro geschrumpfte Investitionssumme ist ein Indiz, ein anderes die Aussage des Investors, die gewünschte städtebauliche Qualität mit vier bis fünf Geschossen nur mit der Stadt als Mieter realisieren zu können. Nachtigall, ...

Die Stadt wird mindestens unfreiwillig zum Rettungsanker für das wichtige Innenstadt-Projekt, wenn nur die Einbindung von Volkshochschule und Bücherei das Gelingen garantieren. Oder geschieht das sogar freiwillig? Bei den vorgelegten Kosten-Varianten aus dem Rathaus fällt auf jeden Fall die Laufzeit von 19 Jahren auf. Üblicherweise werden solche Modelle auf 25 oder gar 30 Jahre gerechnet.

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