WM

Dauerregen - Public Viewing im Westpark in Bochum abgesagt

Das Public Viewing im Bochumer Westpark war bislang ein Erfolg. Wegen des schlechten Wetters zum Halbfinale Deutschland-Brasilien haben die Veranstalter das Public Viewing aber abgesagt.

Das Public Viewing im Bochumer Westpark war bislang ein Erfolg. Wegen des schlechten Wetters zum Halbfinale Deutschland-Brasilien haben die Veranstalter das Public Viewing aber abgesagt.

Foto: Olaf Ziegler / WAZ FotoPool

Bochum.  Es regenet und regnet und regnet. Und der Wetterbericht verspricht kaum Besserung. Die Veranstalter des Public Viewings in der Sparkassen-Fankurve im Bochumer Westpark haben Konsequenzen gezogen und das Public Viewing fürs Halbfinale Deutschland-Brasilien abgesagt.

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Gummistiefel und Regenschirm statt Sonnenbrille und FlipFlops: Das Wetter zeigt sich am Tag des WM-Halbfinales zwischen Deutschland und Brasilien von seiner nassen Seite. Auch die Prognose verspricht kaum Besserung für den späten Abend und die Anstoßzeit (22 Uhr).

Die Veranstalter des Public Viewings in der Sparkassen-Fankurve im Bochumer Westpark haben nun Konsequenzen gezogen: Sie haben das Public Viewing kurzfristig für den Abend abgesagt. "Die Wiese ist komplett durchnässt und schon sehr in Mitleidenschaft gezogen", erklärt Veranstalter Martin Semerad. Es würde so einfach keinen Sinn machen, denn der Wetterbericht zeigt Dauerregen bis Mittwochabend an.

Wetter-Prognose fürs Wochenende wieder besser

Für das Wochenende, wenn Deutschland entweder um Platz drei (Samstag) spielt oder sogar im Finale (Sonntag) steht, ist Semerad aber wieder zuversichtlich - dem Wetterbericht sei Dank. Falls das Wetter am Wochenende doch nicht mitspielt, verkünden die Veranstalter auf ihrer Veranstaltungsseite und bei Facebook, ob die Veranstaltung erneut abgesagt werden muss.

Rund 10.000 Fans pro Deutschlandspiel gucken im Schnitt die Spiele ihrer Mannschaft im Bochumer Westpark. "Zu Spitzenzeiten waren es sogar auch schon 13.000 Leute", sagt Semerad. Dass das Halbfinale nun nicht gezeigt werden kann, sei schade, aber auch nicht all zu tragisch. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die späten Spiele um 22 Uhr meist eh schlechter besucht seien. (sh)

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