Stadtteilbüro Laer

Das Stadtteilbüro in Laer hat endlich eine feste Adresse

Das neue Stadtteilbüro liegt an der Ecke Alte Wittener Straße/Am Kreuzacker. Genau dort, wo sich im Zuge des Stadtumbaus viel tun wird.

Das neue Stadtteilbüro liegt an der Ecke Alte Wittener Straße/Am Kreuzacker. Genau dort, wo sich im Zuge des Stadtumbaus viel tun wird.

Foto: Dietmar Wäsche

Laer.   Das Stadtteilbüro hat jetzt eine neue Adresse in Laer. Es besticht durch seine zentrale Lage mit bestem Blick auf das Stadtumbaugebiet.

Fast ein Jahr hat es gedauert, nun ist es soweit: Für das Stadtteilmanagement im Stadtumbaugebiet Laer/Mark 51/7 ist endlich eine feste Bleibe gefunden worden. Am Kreuzacker 2 lautet fortan die neue Adresse. Am Montagnachmittag wurde das Büro offiziell eröffnet.

„Ist ja fast wie ein Familientreffen“, scherzt Gerd Dominik, als er das Ladenlokal an der Ecke zur Alten Wittener Straße betritt und in viele bekannte Gesichter blickt. Zahlreiche lokale Akteure sind gekommen, um sich das neue Domizil der fünf Stadtteilmanager Micha Fedrowitz, Anne Wiegers, Horst Hücking, Arkan Al-Bakr und Rosemarie Ring anzuschauen.

Versammlungsraum für Gruppen

Schön hell ist es in dem rund 70 Quadratmeter großen Raum. Die riesigen Fenster lassen viel Licht hinein und sorgen für eine Wohlfühl-atmosphäre. Finden auch Helga Lamp und Ingeburg Bobke von den Wanderfreunden Laer. „So einen Raum haben wir gebraucht“, sagen die beiden. „Schön zentral gelegen, mit guten Parkmöglichkeiten. Hier kann man sich gut treffen, um sich gemeinsam Gedanken über den Stadtteil zu machen.“ Wie Ursel Stamnitz vom unteren Werner Hellweg, die sich auch für ihre Nachbarschaft so ein Angebot wünscht. „Vielleicht klappt das ja über den Stadtumbau“, hofft sie.

Im neuen Büro ist viel mehr Platz

Wie sich der Stadtteil von Mark 51/7 über die Wittener Straße Richtung Ortskern in den nächsten Jahre entwickeln wird, kann man vom neuen Stadtteilbüro bestens verfolgen. „Wir haben hier den idealen Blick auf das, was kommen wird“, freut sich Anne Wiegers vom Stadtteilmanagement. Auch ihr Kollege Mischa Fedrowitz atmet durch. „Gut, dass es jetzt los geht. Hier haben wir einfach mehr Platz.“ Und die alleinige Schlüsselgewalt. Wiegers: „So können wir Gruppen, die sich hier treffen möchten, leichter Zutritt zu den Räumen verschaffen.“

Denn das Stadtteilbüro ist nicht nur als Anlaufstelle für Bürger gedacht, die sich über den Stadtumbau informieren möchten. Es soll auch Gruppen und Initiativen einen Versammlungsraum bieten. Auch werden hier weiterhin andere Verbände Beratungen anbieten, etwa das Seniorenbüro Ost, die Kita-Sozialarbeit und eine Streetworkerin des Jugendamtes.

Start im Container

Im Juni 2018 startete das Stadtteilmanagement Laer/Mark 51/7 mit dem Vorort-Büro in einem roten Kunst-Container vor der Fronleichnamskirche. Anfang Oktober zog das Büro dann in das evangelische Gemeindehaus an der Grimmestraße um, in dem ein Gruppenraum mit genutzt werden konnte. Währenddessen wurde händeringend nach einer festen Bleibe gefahndet. Doch die Suche gestaltete sich schwierig, denn Ladenlokale gibt es in Laer nur wenige – und noch weniger leer stehende.

Gutes Zusammenspiel mit Gemeinde

„Wir freuen uns, jetzt an der Alten Wittener Straße einen festen Standort zu haben. Die Räumlichkeiten sind optimal für unsere Arbeit“, sagt Horst Hücking vom Stadtteilmanagement. „Wobei wir etwas sicher auch vermissen werden: Die gute Zusammenarbeit und den engen Kontakt mit den anderen Gruppen im evangelischen Gemeindezentrum.“

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