Neujahrsbaby

Das erste Bochumer Baby im Jahr 2018 heißt Erik Noah

Stolze Eltern sind Stefanie und Stefan Schadowski. Ihr Sohn Erik Noah kam als erstes Bochumer Baby in diesem Jahr um 1.59 Uhr zu Welt.

Stolze Eltern sind Stefanie und Stefan Schadowski. Ihr Sohn Erik Noah kam als erstes Bochumer Baby in diesem Jahr um 1.59 Uhr zu Welt.

Foto: Klaus Pollkläsener

Bochum.   Erik Noah ist das Bochumer Neujahrsbaby. Er kam um 1.59 Uhr im Elisabeth-Hospital zur Welt. Im Kreißsaal hörten die Eltern die Silvesterraketen.

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Dass er ein Neujahrsbaby wird, hatte niemand so erwartet. Denn eigentlich hätte Erik Noah erst in zehn Tagen geboren werden sollen. Selbst als am späten Nachmittag die Fruchtblase platzte, war Stefanie Schadowski noch gar nicht bewusst, dass sie schon wenige Stunden später entbinden würde.

Mit ihrem Mann Stefan fuhr sie ins St. Elisabeth-Hospital zur Untersuchung. Eigentlich wollte das Paar abends um 18 Uhr bei Stefanies Eltern zum Raclette-Essen sein. Ein bisschen später würde es werden, schrieb Stefan Schadowski seinen Schwiegereltern.

Eltern hören Raketen vor dem Kreißsaalfenster

Doch die Hebammen behielten das Paar aus Wattenscheid direkt im Krankenhaus. Die Wehen setzten erst gegen halb elf ein. „Drei Raketen habe ich noch zwischen Wehe und Wehe aus meinem Zimmerfenster gesehen“, sagt die 35 Jahre junge Mutter. Aber um 0.15 Uhr wollte sie dann doch in den Kreißsaal. „Wenigstens konnten die Hebammen noch ein wenig Raclette essen, bevor es losging“, sagt sie am Neujahrsmorgen lachend.

Auch vom Kreißsaal aus konnte das Paar die Raketen knallen hören und hatte einen Blick über das von Feuerwerk erleuchtete Bochum. Dafür hatte aber zu dem Zeitpunkt wenn überhaupt nur noch der Vater Augen. Nach dreieinhalb Stunden Wehen erblickte Erik Noah als erstes Bochumer Baby im Jahr 2018 um 1.59 Uhr die Welt; 3245 Gramm schwer ist er und 52 Zentimeter groß.

Ein Bilderbuch-Neujahrsbaby mit Topwerten

Den Namen Noah hatte Stefanie Schadowski schon seit Jahren im Kopf, später kam dann Erik dazu und erst nach der Geburt entschieden sich die Eltern für die Reihenfolge des Namens. „Den kleinen Prinzen“, nennt ihn Papa Stefan Schadowski liebevoll.

Es ist das erste Kind des Wattenscheider Ehepaars und die beiden sind froh, dass sie noch vier Stunden vor dem Blasensprung einen Gipsabdruck vom Babybauch gemacht haben. Und dass die Großeltern Ute und Rudi Reffelt gerade noch eine Wickelkommode gekauft haben. Auch für sie ist es das erste Enkelkind – ganz vorsichtig und stolz hält der Opa den Nachwuchs am Neujahrsmorgen in den Armen.

Erik Noah ist übrigens ein absoluten Bilderbuch-Neujahrsbaby: Bei allen drei Untersuchungen, die in den ersten Lebensminuten gemacht werden, erreichte der Junge den Top-Vitalwert von 10. „Ein Kind im Optimalzustand“, sagt Dr. Peter Kern, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe.

Erstes Baby im Augusta kam später

Die ersten drei Geburten des Jahres hätten im „Elli“ das gesamte Spektrum abgedeckt: Zuerst Erik Noah als Spontangeburt, dann eine Saugglockengeburt und schließlich ein Kaiserschnitt – drei Geburten waren es schon bis morgens um 9 Uhr.

Etwas länger gedauert mit dem Neujahrsbaby hat es im Augusta-Krankenhaus. Um 8.31 Uhr kam Jana Abdul Rahman dort als erstes Baby zur Welt, 51 Zentimeter groß und mit einem Gewicht von 3470 Gramm.

>>> INFO: 2017 war „ein tolles Geburtenjahr“

„Ein tolles Geburtenjahr“ sei 2017 gewesen, sagt Vassilios Psaltis, Sprecher des Elisabeth-Krankenhauses. 1325 Geburten gab es vergangenes Jahr. Es kamen 1363 Kinder zur Welt, 38 von ihnen waren Zwillinge. Im September hatte das Elisabeth-Krankenhaus das 1000. Baby gefeiert.

Im Augusta-Krankenhaus gab es 879 Geburten im Jahr 2017.

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