Kulturentwicklungsprozess

Corona: Konferenz zur Kulturentwicklung in Bochum fällt aus

Vor einem Jahr erfolgte der Auftakt zum Kulturentwicklungsprozess. Kulturdezernent Dietmar Dieckmann begrüßte die Gäste in der Stadthalle Wattenscheid.

Vor einem Jahr erfolgte der Auftakt zum Kulturentwicklungsprozess. Kulturdezernent Dietmar Dieckmann begrüßte die Gäste in der Stadthalle Wattenscheid.

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Bochum.  Der Bochumer Kulturentwicklungsprozess sollte am Wochenende fortgesetzt werden. Coronabedingt wurde das Treffen abgesagt. Wie geht es nun weiter?

Die Stadt hat die für Samstag, 31. Oktober, geplante Ergebniskonferenz zum Kulturentwicklungsprozess (KEP) in der Jahrhunderthalle Bochum abgesagt. „Das aktuelle Infektionsgeschehen macht ein Zusammentreffen zurzeit unmöglich“, so Kulturdezernent Dietmar Dieckmann.

Bürger, Politik und Verwaltung gemeinsam

Als einzige Kommune im Ruhrgebiet hat sich Bochum eine besondere Aufgabe vorgenommen: den Kulturentwicklungsprozess. In einer konzertierten Aktion zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung wird daran gearbeitet, die BO-Kultur zukunftsfähig zu machen. Bochum gilt als DIE Kulturstadt im Ruhrgebiet, und will dieses Standing weiter ausbauen; auch die Bochum Strategie, in der Perspektiven für die nächsten Jahre aufgezeigt werden, hält daran fest.

Analyse der Situation angestrebt

Ziel des Kulturentwicklungsprozesses ist es, genau abgestimmte und zukunftsfähige Kultur-Strategien zu erarbeiten. Dieser Prozess sollte am 31. Oktober mit einer Ergebniskonferenz in der Jahrhunderthalle fortgeführt werden. Geplant war, Daten, Fakten und Einschätzungen aus der bislang erfolgten Bestandsaufnahme und Analyse der Situation der kreativen Szene vorzustellen. Wegen Corona wird nun daraus nicht.

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Ergebnisse werden im Internet gesammelt

„Auch wenn die Veranstaltung nicht stattfinden kann, wird der Kulturentwicklungsprozess natürlich weitergeführt“, versichert Dezernent Dieckmann. Die in verschiedenen Treffen bereits entwickelten Ideen zu Themen wie „Finanzen und Förderung“, „Diversität, Teilhabe und Partizipation“, „Vernetzung und Kommunikation“ und „Kulturelle Bildung und Teilhabe“ wurden bereits im Internet gesammelt: Auf der KEP-Website können von Mitte November bis Mitte Dezember die Ergebnissen der Arbeitsgruppen, die entsprechenden Präsentationen eingesehen werden. Auch ein Diskussionsforum steht zur Verfügung.

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