Regelverstöße

Corona: Chinesischem Garten in Bochum droht Schließung

Der Chinesische Garten im Botanischen Garten der Ruhr-Universität Bochum. Dort gilt wegen der Coronaregeln ein Einbahnsystem.

Der Chinesische Garten im Botanischen Garten der Ruhr-Universität Bochum. Dort gilt wegen der Coronaregeln ein Einbahnsystem.

Foto: Lars Heidrich / FUNKE Foto Services

Bochum.  Dem Chinesischen Garten an der Ruhr-Uni Bochum droht die Schließung. Grund: Besucher halten sich nicht an die Coronaschutzverordnung.

Monatelang war wegen des Coronavirus der Botanische Garten der Ruhr-Universität Bochum geschlossen. Jetzt, wenige Wochen nach der Wiedereröffnung, droht erneut eine teilweise Schließung.

Es geht um den Chinesischen Garten innerhalb des Botanischen Gartens. Wegen der Corona-Schutzverordnungen wurde dort ein Einbahn-System eingerichtet: Anders als vor der Coronakrise dürfen Besucher nur in einer Richtung durch die relativ engen Wege des Chinesischen Garten gehen, damit kein Gegenverkehr entsteht.

800 Besucher kommen an Sonntagen in den Garten der Uni Bochum

An diese Regel würden sich aber zu viele Besucher nicht halten, sagt der wissenschaftliche Leiter des Gartens, Dr. Wolfgang Stuppy. „Wenn das nicht funktioniert, müssen wir den Chinesischen Garten schließen“, erklärte er am Mittwoch der WAZ.

Der Garten ist sehr beliebt. An den vergangenen Sonntagen wurden jeweils rund 800 Besucher gezählt. Erst am 24. Juni war der Garten nach der Corona-Schließung wieder geöffnet worden. Öffnungszeiten: täglich 10 bis 16 Uhr.

Diebstähle und Sachbeschädigungen im Botanischen Garten Bochum

Wie Stuppy sagte, gebe es immer wieder auch Diebstähle im Garten: Zum Beispiel würden Lavendel, Salatköpfe und Ingwer ausgebuddelt. Zudem gebe es Beschädigungen am Zaun von Menschen, die außerhalb der Öffnungszeiten auf das Gelände gelangen wollten.

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