Klassikabend

Christuskirche in Bochum-Linden veranstaltet Konzertreihe

Der Auftritt des Blechbläserquartett „Classic Brass Ruhr“ in der Christuskirche kam gut an. Die Musiker sind (v.l.): Jörg Segtrop, Hajo Nast, Ulrich Dieckmann und Helge Schneider Gasse.

Der Auftritt des Blechbläserquartett „Classic Brass Ruhr“ in der Christuskirche kam gut an. Die Musiker sind (v.l.): Jörg Segtrop, Hajo Nast, Ulrich Dieckmann und Helge Schneider Gasse.

Foto: Wicho Herrmann

Bochum-Linden.  Das Blechbläserquartett „Classic Brass Ruhr“ wird von 120 Zuhörern begeistert gefeiert. Der Bauverein der Kirchengemeinde sponsert das Konzert.

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„Originale & Klassiker“ überschrieb das Blechbläserquartett Classic Brass Ruhr sein Konzert in der Christuskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Linden. Gut 120 Besucher folgten der Einladung und erlebten einen facettenreichen Auftritt mit einer Reise durch 400 Jahre Geschichte der Bläsermusik.

Vor allem der zweiten Teil - die „Klassiker“ – kam gut an. Fröhlich gingen die Zuhörer mit bei Bläserklängen zu bekannten Werken. Das waren unter anderem die „Suite“ aus der Wassermusik von Händel, der „Triumphmarsch“ aus der Oper Aida sowie der Spiritual-Klassiker „When the Saints go marching in“. Viel Beifall für einen gelungenen, knapp zwei zweistündigen Auftritt gab es vom Publikum. Aber auch die „Originale“ der vier Musiker mit Ulrich Dieckmann (Posaune), Hajo Nast (Posaune) sowie Jörg Segtrop und Helge Schneider (beide Trompete) hatten es in sich.

Trompeten als kraftvoller Part

Etwa das Stück „Trois Miniatures“ von Jean-Francois Michel. „Ich kenne kein Ensemble, dass dies bisher gespielt hat“, betonte Moderator Jörg Segtrop. Trompeten sind nicht nur der laute und kraftvolle Teil in einem Orchester, fand er, „sie bieten sich auch für die Musik im Ensemble an“. Das Ensemble bestätigte das mit dem „Allegro Moderato“ aus der Bläsersymphonie „Quartett Nr. 4“ von Wilhelm Ramsoe. Das melodische und schwungvolle Zusammenspiel der vier Blechblasinstrumente unterstrich die Ansage nachdrücklich.

Der Bauverein der Kirchengemeinde sponserte das Konzert. „Wir möchten damit auf die bisherigen Fortschritte der Innen- und Außenrenovierung der Christuskirche hinweisen“, erklärte Vorsitzender Klaus Schollas mit Blick auf die abgeschlossene Fassadenrenovierung im Juni diesen Jahres.

Kirche etabliert sich als Auftrittsort

Das Konzert machte zudem deutlich, dass die Kirche nun auch als Auftrittsort in Frage kommt. Weitere Konzerte sind vorgesehen. Der langjährige Presbyter warb zugleich für mehr Vereinsmitglieder und Spenden. Denn in den nächsten Jahren muss noch Geld in die Sanierung der Abwassergrundleitungen gesteckt sowie ein neuer Brenner für die Heizungsanlage finanziert werden.

Kontakt Bauverein: 0234/54 44 26 44. Spendenkonto Bauverein: Sparkasse Bochum, IBAN: DE 86 4305 0001 0005 407358.

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