Charme eines VHS-Filmkurses

„Das Ende der Kohle“ ist der Titel eines Low-Budget Animationsfilms. Auf der Bühne im Bahnhof-Langendreer wurde der experimentelle Stummfilm von Anarcho-Big Band „The Dorf“ live vertont. Der 30-Minüter wurde in Anwesenheit von Filmemacher Achim Zepezauer bereits zum zweiten Mal gezeigt, diesmal im Rahmen der BoBiennale. Zepezauer, Mitglied des Kollektivs „The Dorf“, bewegt sich im Spannungsfeld von Videokunst, elektronischer Improvisation und erweiterter Perkussion, kuratiert außerdem die Konzertreihe „mex“ im Künstlerhaus Dortmund.

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„Das Ende der Kohle“ ist der Titel eines Low-Budget Animationsfilms. Auf der Bühne im Bahnhof-Langendreer wurde der experimentelle Stummfilm von Anarcho-Big Band „The Dorf“ live vertont. Der 30-Minüter wurde in Anwesenheit von Filmemacher Achim Zepezauer bereits zum zweiten Mal gezeigt, diesmal im Rahmen der BoBiennale. Zepezauer, Mitglied des Kollektivs „The Dorf“, bewegt sich im Spannungsfeld von Videokunst, elektronischer Improvisation und erweiterter Perkussion, kuratiert außerdem die Konzertreihe „mex“ im Künstlerhaus Dortmund.

„Das Ende der Kohle“ zeigte das Ruhrgebiet als schäbig-schicke Kulisse im Hintergrund von Animations-Effekten. Übergeordnetes Motiv war die nie endende, graduelle Bewegung im Raum. Mit simplen Techniken lies der Filmemacher Papier tanzen, Knetmännchen versprühten dann eher den Charme des VHS-Filmkurses.

Nah am Tempo des Films komponierte Jan Klare die mit großem Blechwerk ausgestattete Filmmusik. Nach dem Film gab es eine Zugabe der dezibelstarken Brass-Hymnen aus der Feder des Bandleaders. Aus den Wiederholungen mit Hard-Rock-Rhythmus ragten nur wenige kreative Improvisationen des (diesmal) 22 Musiker starken Kollektivs heraus.

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