Diskussionsrunde

CDU-Mann Wolfgang Bosbach diskutiert über Sicherheitsfirmen

Ein Security-Mitarbeiter im Eingangsbereich einer Flüchtlingsunterkunft, hier ein Archivfoto.

Ein Security-Mitarbeiter im Eingangsbereich einer Flüchtlingsunterkunft, hier ein Archivfoto.

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Bochum.  Über private Sicherheitsfirmen diskutiert CDU-Sicherheitsexperte Wolfgang Bosbach mit anderen Fachleuten. „Ist Sicherheit eine Frage des Geldes?“

Die „Bonner Akademie für Forschung und Lehre Praktischer Politik“ hat namhafte Experten ins Bochumer Haus der Geschichte des Ruhrgebiets an der Clemensstraße 17-19 eingeladen, um den Einsatz privater Sicherheitsfirmen zu diskutieren.

Am Dienstag, 29. Oktober, um 18 Uhr diskutieren Wolfgang Bosbach, Innenexperte der CDU, Dr. Tim Stuchtey, geschäftsführender Direktor des Brandenburgischen Instituts für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) in Potsdam, sowie Frank Richter, Polizeipräsident von Essen über die Frage: „Ist Sicherheit eine Frage des Geldes?“

Die Veranstaltung fragt nach, welche hoheitlichen Aufgaben auf Privatfirmen übertragen werden können oder ob der Einsatz privater Sicherheitsfirmen zu einem lukrativen Geschäft geworden ist.

Ursprünglich hoheitliche Aufgaben werden von privaten Dienstleistern übernommen

Die Stiftung Geschichte des Ruhrgebietes schreibt: „Der Staat muss sich mit einer Vielzahl von Herausforderungen für die öffentliche Sicherheit wie beispielsweise Clankriminalität oder politischem Extremismus auseinandersetzen. Dabei stößt er bisweilen an Grenzen des juristisch Machbaren und auch der eigenen Ressourcen. Vor diesem Hintergrund sind ursprünglich hoheitliche Aufgaben von privaten Dienstleistern übernommen worden. Auch private Akteure greifen verstärkt auf Sicherheitsfirmen zurück, wenn sie Veranstaltungen, Objekte und Personen schützen.“

Um eine Anmeldung wird gebeten: veranstaltungen@bapp-bonn.de

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