Oberbürgermeister-Wahl

CDU: Bochumer Grüne hat der Mut verlassen

Christian Haardt ist Vorsitzender der Bochumer CDU. Er fragt sich, ob die Grünen nun der Mut verlassen hat.

Christian Haardt ist Vorsitzender der Bochumer CDU. Er fragt sich, ob die Grünen nun der Mut verlassen hat.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Bochum.  Die Bochumer CDU hat auf die Ankündigung von Grünen und SPD reagiert, Thomas Eiskirch bei der OB-Wahl als gemeinsamen Kandidaten zu nominieren.

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„Die Grünen hat offenbar der Mut verlassen“, so kommentiert der CDU-Kreisvorsitzende Christian Haardt die Nachricht, dass die Grünen in Bochum jetzt offenbar Thomas Eiskirch als gemeinsamen Oberbürgermeisterkandidat von SPD und Grünen unterstützen wollen. Die CDU habe mit Spannung die Entscheidung der Grünen in der Oberbürgermeisterfrage erwartet.

Auch wenn die endgültige Entscheidung noch getroffen werden müsse, könne man wohl davon ausgehen, dass auch die Parteimitglieder der Nominierung von Thomas Eiskirch zustimmen werden. Merkwürdig sei in den Augen der CDU dies vor allem deshalb, weil es gerade in den inhaltlichen Details doch deutliche inhaltlich Unterschiede zwischen der politischen Linie des OB und den Zielen der Grünen gebe.

Auf den Preis gespannt

„Da stellt sich einerseits die Frage, ob man in den eigenen Reihen keinen geeigneten Kandidaten oder keine geeignete Kandidatin finden konnte oder wollte, oder ob man sich die Spitzenkandidatur hat abkaufen lassen. Man darf gespannt sein, ob und welcher Preis dafür letztlich gezahlt werden muss“, so Haardt.

Die CDU fürchtet, dass in jedem Fall Stadt und Bürger die Zeche möglicherweise auch für üppige Geschenke an die Grünen zahlen müssen. Die Grünen hätten aber offenbar Angst vor der eigenen scheinbaren Stärke und es bleibe zu hoffen, dass der Wähler ihnen dafür am 13. September 2020 die Rechnung präsentiert.

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