Straßenbau

CDU Bochum-Ehrenfeld teilt Kritik an neuer Hattinger Straße

Die Hattinger Straße in Bochum-Ehrenfeld wird bis 2022 in großem Stil umgestaltet.

Die Hattinger Straße in Bochum-Ehrenfeld wird bis 2022 in großem Stil umgestaltet.

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Bochum.  Die CDU Bochum-Ehrenfeld teilt die Kritik an der Neugestaltung der Hattinger Straße. Dort fallen Parkplätze weg zu Gunsten von Radwegen.

Nach dem WAZ-Bericht über die Baustelle zur Umgestaltung der Hattinger im Ehrenfeld hat die CDU Ehrenfeld Verständnis für die Probleme der Anwohner gezeigt. Vorsitzender Dr. Stefan Jox: „Die in den letzten Wochen vorgebrachte Kritik der Geschäftsleute am Baustellenmanagement und an Aspekten der Gestaltung der Hattinger Straße ist absolut berechtigt.“

CDU-Prüfantrag zur Kompensation wegfallender Parkplätze

Die Erklärung der SPD Ehrenfeld allerdings, sie habe die Verwaltung auf eine bessere Ansprechbarkeit hingewiesen, sei das erste, was man aus Richtung der rot-grünen Koalition zu diesem Thema vernehme. Die CDU habe Aspekte wie mangelndes Baustellenmanagement, Anliefermöglichkeiten, Parkplätze und Radwegeführung in Anfragen und einem Antrag im Mobilitätsausschuss wiederholt eingebracht. Der CDU-Prüfantrag zur Kompensation wegfallender Parkplätze sei beispielsweise von Rot-Grün einfach abgelehnt worden.

Einige Geschäftsleute beklagen, dass die Hattinger Straße künftig zu Gunsten eines baulich etwas abgetrennten Radweges in beiden Richtungen nur noch einspurig ist und deshalb Parkplätze und Anliefermöglichkeiten wegfallen.

Kritik an baulicher Trennung des Radstreifens von der Fahrbahn

Kritisch sieht Ratsmitglied Jox offenbar auch die bauliche Trennung des Radverkehrs von der Fahrbahn mit überfahrbaren Trennsteinen: „Eine technische Lösung, die bisher weltweit nirgendwo erprobt wurde, kein Bestandteil von technischen Regelwerken ist und auch von vielen Radfahren und Fußgängern abgelehnt wird.

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