Mensa

Caterer beliefert Bochumer Schulzentrum nur an drei Tagen

An zwei von fünf Wochentagen bleiben die

Foto: Markus Weißenfels

An zwei von fünf Wochentagen bleiben die Foto: Markus Weißenfels

Bochum.   Ärger mit der Essensversorgung im Schulzentrum Südwest: Der Caterer liefert nur noch an drei Tagen, das Theodor-Körner-Gymnasium leidet darunter.

Das Essen in den Mensen der Bochumer Schulen hat in den vergangenen Jahren immer mal wieder Anlass für Kritik gegeben. Den einen waren die Portionen zu klein, anderen zu groß. Die Qualität wurde ebenso häufig diskutiert. Seit die Stattküche, ein Caterer aus Münster, die Schulen in Bochum versorgt, ist es ruhig geworden. Schüler, Eltern, Lehrer scheinen mit Qualität und Menge einverstanden. Dennoch hat es nun am Schulzentrum Südwest zu Beginn des Schuljahres Ärger gegeben: Statt an fünf Tagen liefert die Stattküche nur noch an drei Tagen.

Das Theodor-Körner-Gymnasium und die Sekundarschule Bochum-Südwest sind dort zusammen untergebracht. Die Sekundarschule ist eine Ganztagsschule, unterhält deswegen auch die Mensa, über sie läuft der Vertrag mit der Stattküche. Das Gymnasium ist quasi nur geduldet. Und hier beginnt das Problem.

Die Sekundarschule hat im gerade begonnenen Schuljahr nur noch drei Langtage, Tage also, an denen die Schüler auch am Nachmittag noch an der Schule sind. Das meldete sie dem Caterer. Der passte seine Lieferung an, liefert nun nur noch an drei Tagen. Leidtragende sind nun die Schüler des Gymnasiums, die bislang gewohnt waren, an fünf Tagen in der Mensa zu essen. Wobei die Eltern in erster Linie verärgert darüber sind, dass sie erst verspätet und nicht auf offiziellem Weg von der Änderung erfuhren.

Schulleiter passt Stundenplan an Liefertage an

Zum Ende der Ferien wollten sie wie gewohnt im Internet das Essen buchen. Sie wunderten sich zunächst, dass das nur noch für drei Tage möglich war, dachten aber an einen Programmfehler. Den aber gibt es nicht. Die drei Tage sind fest und die Eltern der Gymnasial-Schüler müssen nun an zwei Tagen dafür sorgen, dass ihre Kinder anders versorgt werden. „Inzwischen ist es nur noch ein Tag“, sagt Bernhard Arens, Leiter des Theodor-Körner-Gymnasiums. „Wir haben den Stundenplan angepasst. Unsere Schüler müssen nur noch an einem Tag anders versorgt werden.“ Auch das gelingt im Zweifel ohne Butterbrote von daheim. Sie können sich im TKS-Café ein Brötchen kaufen.

Ändern wird sich das zunächst nicht. „Wir haben den Vertrag mit der Stattküche am Schulzentrum jetzt für drei Tage“, sagt Christiane Frisch, beim Schulverwaltungsamt für Infrastruktur, Beschaffungen, Haushalt zuständig. „Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Wenn wir jetzt auf fünf Tage gehen würden, würden die Preise nach oben gehen, oder es würde ein Zuschussgeschäft für die Stadt. Wir erfüllen die gesetzlichen Anforderungen. Die TKS ist keine Ganztagsschule.“

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