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Bündnis zur Qualifizierung von Flüchtlingen hat große Pläne

Mit dem „Verein zur Unterstützung der Qualifizierung und Ausbildung von Zugewanderten“ (kurz: QuAZ) soll etwas Großes entstehen. Mehrere Akteure wollen sich zusammenschließen, um gemeinsam statt einzeln einen wichtigen Beitrag für die Integration von Geflüchteten zu leisten. Wie eine solche Zusammenarbeit konkret aussehen kann, das muss bis Mitte des Jahres erst noch erarbeitet werden.

Mit dem „Verein zur Unterstützung der Qualifizierung und Ausbildung von Zugewanderten“ (kurz: QuAZ) soll etwas Großes entstehen. Mehrere Akteure wollen sich zusammenschließen, um gemeinsam statt einzeln einen wichtigen Beitrag für die Integration von Geflüchteten zu leisten. Wie eine solche Zusammenarbeit konkret aussehen kann, das muss bis Mitte des Jahres erst noch erarbeitet werden.

Viele Akteure haben sich unter dem Mantel des „QuAZ“ zusammengefunden: die IHK Mittleres Ruhrgebiet, die Städte Bochum, Herne, Witten und Hattingen, der Kreishandwerkerverband Ruhr und Herne, die Ruhr-Universität, die Hochschule Bochum, die IG Metall Bochum-Herne, der Arbeitgeberverband der Eisen- und Metallindustrie für Bochum und Umgebung, die Bochum Perspektive 2022, der Evangelische Kirchenkreis Bochum, die katholische Kirche und die Arbeitsgemeinschaft Bochumer Moscheen. „Wir wollen mit mehreren Kräften Knoten lösen“, sagt der Herner Oberbürgermeister Frank Dudda. Statt Insellösungen solle es in Zukunft für die Eingliederung der Geflüchteten in den Arbeitsmarkt gemeinsame Projekte geben.

Idee ist deutschlandweit einmalig

Allein der Ansatz sei revolutionär. „Ich glaube, dass die Idee deutschlandweit einmalig ist“, so IHK-Hauptgeschäftsführer und Ideengeber Erik Weik. Doch noch steht vom Verein nur das Gerüst. Die zukünftigen Mitglieder wissen, dass sie Impulse für Projekte geben bzw. Projekte unterstützen wollen, die Zugewanderte für Ausbildung und Studium qualifizieren oder ausbilden. Wie das im Einzelnen geschehen kann und soll, wird sich allerdings erst in einigen Monaten klären.

Die offizielle Gründung des Vereins ist für den 3. März bei der IHK Mittleres Ruhrgebiet am Ostring geplant. An diesem Tag werden auch die fünf Vorsitzenden gewählt und die Satzung verabschiedet. Dann beginnt die Analyse der Lage und die Suche nach Projekten für die Flüchtlinge, denen die Akteure die geballte Kraft der einzelnen Teilbereiche zur Verfügung stellen können.

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