Sanierungsarbeiten

Brücke über der Uni-Straße fertig: Fahrspuren werden frei

Acht Monate lang musste sich der Verkehr auf nur einer Spur bei Tempo 30 unter der Brücke hindurchzwängen.

Acht Monate lang musste sich der Verkehr auf nur einer Spur bei Tempo 30 unter der Brücke hindurchzwängen.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Bochum.  Gute Nachrichten für Autofahrer an der Universitätsstraße: Die Josef-Franzen-Brücke an der Uni ist fertig saniert. Nach enormer Verzögerung.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Nach nacht achtmonatiger Sanierungszeit ist am Montagmorgen (18.) die Josef-Franzen-Brücke über der Universitätsstraße fertiggestellt worden. Ursprünglich solle das nur vier Monate dauern.

Der Verkehr unter der Fußgängerbrücke in Fahrtrichtung Innenstadt fließt jetzt wieder auf drei Fahrspuren, in Richtung Langendreer soll das am Montagabend oder am Dienstagmorgen der Fall sein, wie ein Stadtsprecher auf WAZ-Anfrage mitteilte.

Kraftverkehr musste sich bei Tempo 30 auf nur einer Spur unter der Brücke hindurchzwängen

Seit März mussten sich täglich viele Tausend Autos, Krafträder und Lastwagen der Kraftverkehr in jeder Richtung auf nur einer Fahrspur unter der Brücke hindurchzwängen – bei Tempo 30. Vorher waren dort 50 Kilometer pro Stunde erlaubt.

Die rund 50 Jahre alte Brücke in Höhe der Lennershofstraße an der Universität war durch Chloride (spezielle Salze) stark angegriffen. Es gab Feuchtigkeits- und Korrosionsschäden an vielen Stellen der Stahlbetonkonstruktion. Der Brückenkörper wurde neu bearbeitet, das Geländer erneuert und durch ein neues Geländer mit einer Höhe von 1,3 Metern ersetzt, außerdem wurden Fugenprofile ausgetauscht.

Kosten betragen 450.000 Euro

Während der Sanierungszeit war auch die Fußgängerbrücke selbst gesperrt. Das soll im Laufe dieser Woche aufgehoben werden.

Wegen enormer Probleme auf der Baustelle und auch Lieferproblemen hatte die Sanierung doppelt so lange wie geplant gedauert. Bei den ursprünglich angesetzten Kosten für die Sanierung in Höhe von 450.000 Euro ist es nach Angaben der Stadt aber geblieben.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (2) Kommentar schreiben