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Brand in Herne: Ermittler gehen von technischem Defekt aus

Rund 80 Einsatzkräfte waren an den Löscharbeiten beteiligt.

Rund 80 Einsatzkräfte waren an den Löscharbeiten beteiligt.

Foto: Justin Brosch

Herne.  Nach dem Brand in einem Ferkelaufzuchtbetrieb an der Stadtgrenze Herne/Bochum haben die Ermittlungen zur Ursache begonnen.

Nach dem verheerenden Brand, bei am Mittwoch 2500 Ferkel verendet sind, haben die Brandermittler am Donnerstag die Ermittlungen aufgenommen.

Auf WAZ-Anfrage teilte die Polizei mit, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt eher einen technischen Defekt für wahrscheinlich halte als Brandstiftung. Ergebnisse der Ermittlungen seien erst in der kommenden Woche zu erwarten. Der Mitarbeiter, der bei dem Brand schwer verletzt worden und in eine Spezialklinik geflogen worden war, schwebe immer noch in Lebensgefahr. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Das Feuer war am Mittwochnachmittag in einem Betrieb ausgebrochen, der direkt an der Stadtgrenze zu Bochum-Gerthe liegt. Der Betrieb ist auf die Aufzucht von Ferkeln spezialisiert, die später an andere Betriebe weitergegeben werden. Der Hof wurde vor einigen Jahren erweitert.

Nach Angaben der Stadt Herne waren 80 Feuerwehrleute vor Ort, darunter Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Herne sowie der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bochum. Sie bauten eine umfangreiche Wasserversorgung auf und konnten den Brand unter Kontrolle bringen. Dafür musste eine Gasleitung abgeschiebert und ein Flüssiggastank gekühlt werden. Letzte Glutnester wurden am Donnerstagmorgen gelöscht.

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