Bogestra sichert Unterführung im Hauptbahnhof

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Die Bogestra soll künftig für die Sicherheit in der Stadtbahnanlage am Hauptbahnhof sorgen können – falls nötig auch per Videoüberwachung. „Dafür hat der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur jetzt den Weg frei gemacht, indem der Bogestra das Hausrecht übertragen wird“, erläutert CDU-Ratsherr Dirk Schmidt einen Beschluss vom Dienstag.

Hintergrund sind Beschwerden von Bürgern über Jugendliche, die Passanten in der Unterführung des Kurt-Schumacher-Platzes verbal und körperlich angegriffen haben sollen. Im Gegensatz zu den übrigen Bahnhöfen der Stadtbahnanlage war die Verteiler-Ebene am Hauptbahnhof bisher ein öffentlicher Straßenraum. Damit hatte die Bogestra keinen Zugriff auf den Bereich. Bei Vorfällen konnte das Verkehrsunternehmen nur die Polizei rufen.

„Für die CDU ist Sicherheit und Sauberkeit in den Einrichtungen des öffentlichen Nahverkehrs wichtig. Der Zustand der Bahnhöfe und ihr Umfeld bestimmen wesentlich das Sicherheitsgefühl der Bürger und damit auch darüber, ob die Nutzung des Nahverkehrs für sie attraktiv ist“, erklärt Dirk Schmidt. „Um das Sicherheitsgefühl zu stärken, kann jetzt in dem Bereich der Verteilerebene über eine Videoüberwachung nachgedacht werden.“

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