Fridays For Future

Bochumer Schüler beteiligen sich an Klimademonstration

In Bochum war der Hauptbahnhof der erste Treffpunkt für die Schüler.

In Bochum war der Hauptbahnhof der erste Treffpunkt für die Schüler.

Foto: Markus Rensinghoff

Bochum.   „Fridays For Future“ bleibt in Bochum angesagt. Auch diesen Freitag zogen Schüler durch die Stadt, demonstrierten für mehr Klimaschutz.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Weltweit sind heute (15.) in mehr als 1650 Städten junge Menschen für den Klimaschutz auf der Straße. In Deutschland gibt es fast 200 Kundgebungen. Eine davon in Bochum.

Die Schüler, diesmal auch wieder etliche aus Herne, trafen sich um 12 Uhr vor dem Hauptbahnhof. Dann zieht die Gruppe von mehr als 1000 Schülerinnen und Schülern durch die Stadt.

Proteste in fast 200 deutschen Städten

Ziel der Aktivisten von „Fridays for Future“ ist es, an diesem Freitag die größten internationalen Schulstreiks für den Klimaschutz zu organisieren. Dafür haben sie einen „Global Strike For Future“ ausgerufen. Wegen der Zeitverschiebung werden die ersten Kundgebungen in Neuseeland beginnen, zum Abschluss wird in Anchorage in Alaska sowie in Honolulu auf Hawaii demonstriert.

In Deutschland sollen in fast 200 Städten und Orten Proteste stattfinden. Dabei sind neben den Großstädten auch zahlreiche kleinere Gemeinden beteiligt. Protestiert wird vor Rathäusern, Schulen, Bahnhöfen und an anderen öffentlichen Plätzen.

„Wir streiken, um unsere Regierungen dazu zu bringen, ihre Hausaufgaben zu machen und Beweise zu liefern“, heißt es auf Facebook in einem Aufruf zum Protesttag. Die Organisatorinnen fordern, dass die Politik die nötigen Schritte unternimmt, um die Erderwärmung auf zwei Prozent im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu beschränken. So ist es im Pariser Klimaschutzabkommen vorgesehen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben