Astronomie

Bochumer Planetarium startet nach Umbaupause mit neuer Show

„Geheimnisvolles Universum“ heißt die neue Show im Planetarium

„Geheimnisvolles Universum“ heißt die neue Show im Planetarium

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Bochum.Der schönste Planet des „Geheimnisvollen Universums“ erstrahlt am Ende der neuesten gleichnamigen Astronomie-Show: die Erde. Auf unserem wunderbaren Himmelskörper endet im Planetarium nach knapp einer Stunde diese „fantastische Reise durch Raum und Zeit“. Von Donnerstag an ist die jüngste Produktion nahezu täglich unter der Kuppel an der Castroper Straße 67 zu erleben.

Mit dieser Eigenproduktion unter Leitung von Planetariumsleiterin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister meldet sich das Planetarium nach zweimonatiger Umbaupause zurück. Die 50 Jahre alte Heizung wurde ausgewechselt, das in den Lüftungskanäle verbaute Asbest entsorgt, und die frisch renovierten Toiletten stehen in Kürze auch wieder zur Verfügung (bis dahin schafft ein WC-Wagen Abhilfe).

„Jetzt ist bei uns so viel los, als ob wir zwei Monate aufholen müssten“, zeigte sich auch der Technische Leiter Helmut Schüttemeier unternehmungslustig. Lesungen, Live-Konzerte und Musikshows stehen in diesem Herbst auf dem Programm.

Ein Jahr von der Idee bis zur Premiere

Doch zum „Kerngeschäft“, so Susanne Hüttemeister, gehört die Astronomie-Show „Geheimnisvolles Universum“. Ein Jahr verging zwischen der ersten Idee und der morgigen Premiere. Diesmal musste sie sich mit niemandem abstimmen, sondern konnte das Konzept mit ihrem Team allein umsetzen. Sprecher Manne Spitzer, ein Kabarettist aus Münster, nimmt die Zuschauer diesmal mit auf die Reise vom Beginn des Universums bis in die Gegenwart, „vom Abstrakten ins Konkrete“, so Susanne Hüttemann.

Der Urknall liegt gerade einmal 500.000 Jahre zurück und ist kaum verhallt, die wabert vor den Augen des staunenden Zuschauers die Ursuppe der Materie unter der Kuppel – die Musik von Vangelis unterstreicht den emotionalen Trip. Aus diesem „Flickenteppich“ heraus, auf dem es „nur Warm und Kalt, aber noch keine Sterne und keine Galaxien gab“, beginnt dann der Flug „durch die Strukturen der Galaxis“.

Und irgendwann und irgendwo in der Unendlichkeit taucht die Sonne auf, nicht mehr als ein Sandkorn am Strand. Um sie herum kreisen acht Planeten. Auf zweien ist oder war Leben möglich: Auf der Erde und dem Mars – 14 Milliarden Jahre nach dem Urknall.

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