Verkaufsoffene Sonntage

Bochumer Läden sollen nur an zwei Sonntagen öffnen

Die „Lindener Meile“ erfreut sich jedes Jahr eines großen Besucherzuspruchs. Auch in diesem Jahr sollen, so ein Vorschlag der Verwaltung, die Geschäfte während des Stadtteilfests am Sonntag geöffnet sein.

Die „Lindener Meile“ erfreut sich jedes Jahr eines großen Besucherzuspruchs. Auch in diesem Jahr sollen, so ein Vorschlag der Verwaltung, die Geschäfte während des Stadtteilfests am Sonntag geöffnet sein.

Foto: Dietmar Wäsche

Bochum.   Sechs verkaufsoffene Sonntage stehen für das erste Halbjahr 2018 zur Diskussion. Nur an zweien, so die Verwaltung, sollten Läden öffnen dürfen.

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Nur zwei verkaufsoffene Sonntage sollte es in Bochum im ersten Halbjahr 2018 geben. Das sieht eine Verwaltungsvorlage vor, über die die Politik in den nächsten Wochen beraten und schließlich im Februar im Rat entscheiden soll.

Danach sollen die Geschäfte lediglich bei der Lindener Kirmes am 6. Mai und am 10. Juni beim Fest „Bänke raus“ in Langendreer in den beiden Stadtteilen geöffnet werden dürfen. Geschlossen bleiben sollen die Läden dagegen bei der Frühjahrskirmes in Wattenscheid (25. März), dem Ruhrparkfest „Ruhr-Calli“ (8. April), dem Maischützenfest in der Innenstadt (29. April) und der 601-Jahr-Feier in Wattenscheid (3. Juni).

Umstrittener Anlassbezug entfällt

Die Öffnung der Geschäfte ist für alle vier Veranstaltungen nach Einschätzung der Verwaltung momentan gesetzlich noch nicht gedeckt. Zwar entfalle nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts der bislang höchst umstrittene Anlassbezug. Doch bis zum Inkrafttreten des neuen Ladenöffnungsgesetzes in NRW, das für April erwartet wird, würden übergangsweise noch die bisherigen Vorschriften gelten.

„Aus diesem Grunde erscheint es sinnvoll und zweckmäßig, zunächst nur für das erste Halbjahr 2018 eine ordnungsbehördliche Verordnung zu beschließen“, heißt es in der Vorlage. Über verkaufsoffene Sonntage im zweiten Halbjahr 2018 sollte nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes entschieden werden.

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