Aktion

Bochum zeigt Flagge für eine atomwaffenfreie Welt

So wie hier Gelsenkirchen zeigt auch Bochum am Montag, 8. Juli, Flagge für den Frieden und für eine atomwaffenfreie Welt.

So wie hier Gelsenkirchen zeigt auch Bochum am Montag, 8. Juli, Flagge für den Frieden und für eine atomwaffenfreie Welt.

Foto: Joachim Kleine-Büning / FUNKE Foto Services

Bochum.  „Flagge zeigen“ wird die Stadt Bochum am Montag. Sie nimmt Teil an der Aktion „Bürgermeister für den Frieden“.

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Am Montag, 8. Juli, weht die Flagge „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden) auch vor dem Bochumer Rathaus. Die Stadt will damit ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen setzen – gemeinsam mit rund 300 weiteren Mitgliedern des weltweiten Netzwerks „Bürgermeister für den Frieden“.

Mit der Aktion wird an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag erinnert, das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde und wonach bereits die Androhung des Einsatzes von Atomwaffen gegen internationales Recht und gegen Vorschriften und Prinzipien des humanitären Völkerrechts verstößt. Das Bündnis der „Mayors for peace“ setzt sich für das Recht der Bevölkerung auf ein Leben frei von nuklearer Bedrohung ein.

Die „Mayors for Peace“ befürworten den 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag und fordern weltweit die Regierungen auf, diesem Vertrag beizutreten.

Auch der Stadtrat beschäftigt sich mit diesem Thema. In seiner Sitzung am Donnerstag (11.) werden seine Mitglieder über die Annahme einer Resolution abstimmen, mit der sie sich dem Städteappell des 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten ICAN-Bündnisses (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) anschließt.

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