Sperrung

Bochum/Witten: A 44-Auffahrt nach Dortmund wird gesperrt

Die A 44-Auffahrt nach Dortmund an der Stadtgrenze Bochum/Witten wird in Kürze gesperrt.

Die A 44-Auffahrt nach Dortmund an der Stadtgrenze Bochum/Witten wird in Kürze gesperrt.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Bochum-Langendreer/Witten.  Die A44-Auffahrt nach Dortmund wird in Kürze gesperrt – wegen der Erweiterung der Straßenbahnlinie 310. Aber es gibt auch gute Nachrichten.

Die Auffahrt auf die Autobahn 44 in Fahrtrichtung Dortmund wird am Sonntag, 1. Dezember, im Laufe des Tages gesperrt. Von der Hauptstraße an der Stadtgrenze Bochum/Witten kommend kann die A 44 dann nicht angefahren werden. Die Sperrung besteht voraussichtlich bis zum 21. Dezember, also bis Weihnachten. Dies teilt die Bogestra mit.

Sperrung hat mit Straßenbahn-Baustelle zu tun

Eine Umleitung über die Baroper Straße und die Universitätsstraße bis zum Kreuz Bochum/Witten ist ausgeschildert. Witten und Langendreer sollen laut Bogestra auch weiterhin erreichbar sein. Durch das Schaffen eines Fahrbahnprovisoriums bleibt die Abfahrt Witten-Zentrum (A 44) – vom Autobahnkreuz A 43/A 44 kommend – für den Autoverkehr frei.

Auch der Kanal wird erneuert

Die Sperrung der Auffahrt hat mit den Arbeiten an der Verlängerung der Straßenbahnlinie 310 über Bochum-Langendreer nach Witten zu tun. In diesem Zusammenhang wird auf dem Teilstück zwischen Stiftstraße in Bochum-Langendreer und der Stadtgrenze Bochum/Witten auch die Infrastruktur erneuert. Um mit den Kanalbauarbeiten den Bereich der Autobahnauf- und -abfahrt zu queren, muss die Auffahrt in Fahrtrichtung Dortmund gesperrt werden.

A 44-Abfahrt kann weiter genutzt werden

Aufgrund der intensiven Nutzung der Abfahrt – infolge der Großbaustelle auf der Pferdebachstraße in Witten – erfolgt der Umbau der Verkehrsführung auf das Fahrbahnprovisorium an einem Sonntag. Bei einer geschätzten Dauer von zwei Tagen zur Herstellung der Mittelstreifenüberfahrt im Bereich des Abfahrtsarmes und etwa zwei Wochen für die Kanalbauarbeiten erfolgt der Rückbau der Verkehrsführung – vorbehaltlich witterungsbedingter Einflüsse – erneut an einem Wochenende.

Mit Blick auf die noch ausstehenden Straßen- und Gleisbauarbeiten im kommenden Frühjahr bleibt das Fahrbahnprovisorium neben der regulären Fahrbahn bestehen, um auch während dieser Zeit die Abfahrt weiter aufrechterhalten zu können.

Seit Juli wird an dem vorletzten Bauabschnitt des neuen 310-Streckenverlaufs gearbeitet. Wegen der Bedeutung der Autobahnzufahrt ist gewährleistet, dass die Hauptstraße/Bochumer Straße unter der Autobahnbrücke die ganze Zeit über mindestens einspurig befahrbar bleibt.

Letzter Bauabschnitt soll Anfang 2020 begonnen werden

Noch während an diesem Bauabschnitt C gearbeitet wird, will die Bogestra Anfang 2020 mit dem letzten Teilstück – Bauabschnitt B – von der Kurve am Papenholz bis zur Crengeldanz-Brücke beginnen. Da nach wie vor nicht geklärt ist, wann genau und in welcher Form diese von der Deutschen Bahn AG neu gebaut wird, werden die Gleise für die neue Streckenführung der 310 lediglich bis kurz vor die Brücke verlegt.

Crengeldanz-Brücke soll neu gebaut werden – aber wann?

Hintergrund: Stadt Witten und Bogestra wollten ursprünglich für viel Geld Fahrbahn und Gleise unter der Brücke tiefer legen, damit nicht mehr so viele Lkw an den Oberleitungen hängen bleiben und den Betriebsablauf stören. Geld, dass man sich sparen kann (und will), wenn die Brücke mit dem Neubau eine größere Dimension erhält. Die Verhandlungen laufen.

Fragen rund um die Baumaßnahme 310 beantwortet Astrid Metz im Info-Treff Linie 310, Alte Bahnhofstraße 19, in Langendreer – immer donnerstags von 14.30 bis 17 Uhr. Über die Sprechzeiten hinaus ist sie unter Tel. 0160/ 90 82 09 85 oder per Mail an linie310@bogestra.de erreichbar.

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