Virtual Reality

Bochum wirbt mit Virtual Reality in München, Bonn und Bremen

Bürgermeister Thomas Eisbkirch hat die Virtual-Reality-Brille auch schon mal ausprobiert. Mit dabei: BO-Marketing-Chef Mario Schiefelbein

Foto: Olaf Ziegler

Bürgermeister Thomas Eisbkirch hat die Virtual-Reality-Brille auch schon mal ausprobiert. Mit dabei: BO-Marketing-Chef Mario Schiefelbein Foto: Olaf Ziegler

Bochum.   Mit Filmen auf einer Virtual-Reality-Brille will Bochum in anderen Städten auf sich aufmerksam machen – und sich als Talentschmiede zeigen.

Sie ist schwarz und klobig, bedeckt das halbe Gesicht und lässt einen eintauchen in die Welt, die sich vor den Augen abspielt: Mit der Virtual-Reality-Brille kann sich der Betrachter quasi im Raum bewegen – und jetzt in Bochum. An den kommenden drei Samstagen wird Bochum Marketing mit der VR-Brille nach München, Bonn und Bremen reisen und die Werbetrommel für unsere Stadt rühren. Die Zuschauer im Süden, Norden und der Mitte Deutschlands können sich auf der Brille zwei Kurzspielfilme angucken, die Bochum als Talentschmiede im Ruhrgebiet präsentieren.

„Wir wollen zeigen: Was kann diese Stadt wirklich gut“, sagte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch bei der Präsentation des Projektes am Hauptbahnhof. Die aufwändigen Kurzfilme, gedreht im 360-Grad-Modus, geben einen Einblick in zwei zukunftsweisende Projekte Bochums. Zum einen steht das Thema IT-Sicherheit im Mittelpunkt. Im Film taucht ein junger Mann in die Welt der Technik ein und lernt an seinem ersten Tag in Bochum das Software-Unternehmen G Data kennen.

Kurzfilme zeigen SolarCar und IT-Sicherheit

Das zweite 360-Grad-Video zeigt das Projekt SolarCar. Seit über 15 Jahren konstruiert die Hochschule Bochum von Solarenergie angetriebene Elektrofahrzeuge. Nach zwei Jahren nehmen die Entwickler an der „World Solar Challenge“ in Australien teil – am 8. Oktober gehen sie in Adelaide mit nur einem von zwei deutschen Fahrzeugen an den Start.

In den Kurzfilmen werden die Protagonisten von Schauspielern der Folkwang Schule und des Schauspielhauses interpretiert. Die Zuschauer hören über die integrierten Kopfhörer zu; wenn sie den Kopf neigen, sich im Kreis drehen, können sie die Perspektive der Kamera ändern. „Der Betrachter soll Teil des Geschehens sein“, sagt Mario Schiefelbein, Geschäftsführer von Bochum Marketing.

In den Fußgängerzonen von München, Bonn und Bremen wird BO-Marketing mit einem blauen Kubus auf sich aufmerksam machen. Die Besucher haben die Möglichkeit, einen Schnuppertag bei G Data zu gewinnen. Und sie können mit geschenkten Brillen und ihren Handys die Filme auch wieder zu Hause gucken. „Wir wollen diese Aktion nutzen, um Bochum offline und online zu bewerben“, erklärt Schiefelbein.

Mit dem „Bochum-Express“ in anderen Städten

Im vergangenen Jahr hatte der „Bochum-Express“ für Aufmerksamkeit gesorgt. In Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart pries BO-Marketing Bochum als „Hotspot der Live-Kultur“ an, es war das Marketing-Motto des vergangenen Jahres. Anschließend hatten 40 Bürger die Möglichkeit, nach Bochum zu fahren und die Stadt kennenzulernen.

In diesem Jahr liegt der Fokus auf der Talentschmiede. Die Botschaft: Bochum, das ist nicht nur eine Unistadt, hier warten auch spannende Arbeitsplätze.

>>> INFO: So funktioniert Virtual Reality

Die Virtual-Reality-Brille bedeckt die kompletten Augen, so dass der Betrachter nur den Film vor sich wahrnimmt. Mit einem „Flystick“ bewegt er sich im Raum – und im Bild.

An das Smartphone oder den PC angeschlossen, können 360-Grad-Videos angeguckt werden. Kameras dafür gibt es seit etwa zwei Jahren auf dem deutschen Markt.

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