Wahl

Bochum: Kein Sprengstoff in Briefwahlumschlag – LKA vor Ort

Hunderte Wahlhelfer standen bis circa 18.30 Uhr vor dem Gebäude des Neuen Gymnasiums Bochum. Die Schule wurde evakuiert, nachdem in Wahlbriefen verdächtige Gegenstände gefunden worden waren.

Hunderte Wahlhelfer standen bis circa 18.30 Uhr vor dem Gebäude des Neuen Gymnasiums Bochum. Die Schule wurde evakuiert, nachdem in Wahlbriefen verdächtige Gegenstände gefunden worden waren.

Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Bochum.  Bei der Kommunalwahl in Bochum ist das Briefwahlzentrum wegen vermeintlich verdächtiger Gegenstände evakuiert worden. Nun steht die Ursache fest.

Nach der Evakuierung der beiden Briefwahlzentren im Neuen Gymnasium und der direkt daneben liegenden Hans-Böckler-Schule wegen vermeintlich verdächtiger Gegenstände steht nun fest, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die 800 Wahlhelfer bestanden hat. Nach einer Untersuchung von Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes stellte sich heraus, dass sich nicht - wie Wahlhelfer bemerkt haben wollen – ein Gegenstand aus Plastik in dem Wahlbrief war.

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Stattdessen sei er wohl schlicht „unglücklich gefaltet“ gewesen. Wahlhelfer hatten gegen 17 Uhr in zwei Briefwahlumschlägen die „Gegenstände“ gefühlt und die Polizei alarmiert. Die evakuierte beide Gebäude. Das Zählen der Stimmen pausierte für knapp anderthalb Stunden. „Die Sicherheit der Mitarbeiter steht absolut im Vordergrund“, begründete Kreiswahlleiter Sebastian Kopietz die sofortige Evakuierung der Gebäude.

Wahlhelferin Ingrid Böcker (61) berichtet, dass die Evakuierung ruhig vonstatten gegangen sei. „Wir hatten natürlich ein komisches Gefühl, Angst aber nicht. Wir sind froh, dass das Zählen dann doch weitergeht!“

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