Bochum Total

Bochum Total steuert am Samstag auf seinen Höhepunkt zu

Die Berliner Punkrocker Engst zählten am Freitagabend zu den Abräumern bei Bochum Total.

Die Berliner Punkrocker Engst zählten am Freitagabend zu den Abräumern bei Bochum Total.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Bochum.  Das Festival Bochum Total steuert am Samstag auf seinen Höhepunkt zu. Nach den 170.000 Besuchern am Freitag werden über 200.000 Fans erwartet.

Bochum Total steuert auf seinen Höhepunkt zu. Der Samstag war in der Vergangenheit stets der besucherstärkste Tag des Festivals. Auch diesmal werden bis zum Abend über 200.000 Menschen in der Bochumer Innenstadt erwartet.

Nach dem durchwachsenen Auftakt am Donnerstag mit 90.000 Besuchern legte BO-Total am Freitag eine mächtige Schippe drauf. 170.000 Menschen strömten nach Angaben des Veranstalters in die City. Macht zusammen 260.000 Fans, die bislang bei Europas größtem Umsonst-und-draußen-Festival feierten. Bei nach wie vor warmen Temperaturen (nur am Samstagabend ist leichter Regen angekündigt) rückt die Vorjahresmarke von 700.000 Besuchern bis Sonntag in greifbare Nähe.

Nur kleinere Einsätze für Polizei und Rettungskräfte

Gemessen an den Menschenmassen halte sich die Arbeit der Polizei und Rettungskräfte bislang „in engen Grenzen“, berichtet Festival-Sprecherin Sabine Hahnefeld. „Es gab zum Glück nur kleinere Einsätze. Alles ist friedlich.“ Das ist auch dem Glasverbot zu verdanken, das seit 2010 gilt und die Zahl der Verletzungen deutlich reduziert hat.

Hochkaräter stehen am Abend auf der Bühne

Das Musikprogramm am Samstagabend verspricht wieder beste Festival-Stimmung. Auf der 1Live-Bühne sind mit „Kensington Road“ aus Berlin (19.30 Uhr) und „Jamaram“ aus München (20.45 Uhr) Künstler am Start, denen – typisch für BO-Total – alsbald eine veritable Karriere vorhergesagt wird. Hoch gehandelt werden auch die Hamburger Jungs von „Rantanplan“, die um 19.30 Uhr die Ringbühne entern, bevor um 20.45 Uhr die Punkband „Betontod“ die City erbeben lässt.

Andreas Kümmert singt am KAP

Bereits einen Namen gemacht hat sich Andreas Kümmert – wenn auch auf außergewöhnliche Weise. 2015 gewann der Unterfranke mit seinem Song „Heart of Stone“ den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest. Er überließ den Sieg jedoch der Zweitplatzierten Ann Sophie. Grund: Panikattacken aufgrund einer Angststörung.

Hoffentlich ganz entspannt und angstfrei präsentiert der 33-jährige Sänger und Gitarrist am Samstag um 22.15 Uhr auf der Sparkassenbühne am Konrad-Adenauer-Platz seine alten und neuen Lieder. Kümmerts vielversprechendes Motto: „Nur wer Reibung erzeugt, bringt Herzen zum Brennen.“ Warm genug ist es ja jetzt schon...

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