Gastronomie

Bochum: Restaurant La Mesa will neues Publikum erreichen

Restaurant La Mesa

Restaurant La Mesa

Foto: Jürgen Stahl / WAZ Bochum

Bochum.  Im „La Mesa“ in Bochum bilden der Pächter und Eigentümer fortan eine Doppelspitze. Dabei wartet das Tapas-Lokal mit einer exklusiven Speise auf.

2016 setzte Werner Boxbücher auf Sieg. Der Bochumer Unternehmer hatte an der Bessemerstraße das ehemalige Krupp-Gesundheitshaus gekauft und zum Bürohaus umgebaut. Der markante Flachbau diente fortan als Gastronomie. Eine weise Entscheidung. Das „La Mesa“, damals der jüngste Bochumer Spanier, genießt bis heute einen ausgezeichneten Ruf. Doch nichts ist so gut, als dass man es nicht besser machen könnte. Deshalb tritt Werner Boxbücher jetzt aus seiner Vermieterrolle heraus und setzt in seinem Restaurant neue Impulse.

„Wir wollen im ,La Mesa’ das Bewährte erhalten, die Küche zugleich aber auf ein neues Niveau heben“, sagt der 67-Jährige, der das Wir ausdrücklich betont. Denn Babak Jawaheri, Pächter der ersten Stunde, ist „selbstverständlich“ weiter mit an Bord. Als Doppelspitze wollen Boxbücher und Jawaheri das Lokal über einen Tapas-Treff hinaus für Feinschmecker etablieren.

Wagyū-Rind ergänzt Tapas-Angebot

Werner Boxbücher („Rentner kann ich nicht“) vereint dabei Empathie und Expertise. Groß ist seine Leidenschaft für die spanische Küche, der im „La Mesa“ mit Klassikern wie Patatas Bravas (4.40 Euro), Pimientos (6,90 Euro), Albondigas (6.90 Euro) bis hin zu Gambas (12,90 Euro) gefrönt wird. Dabei werde es auch unter seiner Co-Regie bleiben: hochwertig, frisch und bezahlbar, versichert Boxbücher.

Als Ergänzung begreift er Spezialitäten vom Wagyū-Rind. Mit Freunden unterhält Boxbücher eine eigene Rinderzucht im Münsterland. Das Edel-Fleisch kommt als Steak abhängig von den Schlachtterminen auf den Teller – dann zu Preisen ab 50 Euro, was in diesem Segment durchaus üblich ist.

Spanische Live-Musik am 19. Februar

Verkostungen, eine größere Auswahl an offenen Weinen, Barbecue-Kurse im Sommer auf der großzügigen Außenterrasse und ein eigener Verkaufsshop sollen das „La Mesa“ in den nächsten Monaten zusätzlich aufwerten. Auch Live-Musik wird regelmäßig geboten. Den Anfang macht bei freiem Eintritt der spanische Gitarrist Louis Gonzeles am Mittwoch, 19. Februar, ab 19 Uhr.

La Mesa, Bessemerstraße 30, 0234/45930572, www.la-mesa-net., täglich ab 17 Uhr geöffnet; montags Ruhetag.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben