Hölterheide

Spielplatz im Wohngebiet in Werne ist verschönert worden

Schick und farbenfroh ist der Spielplatz Hölterheide. Er wurde nach Ideen von Kindern aufgepeppt und wird am Dienstag eingeweiht.

Schick und farbenfroh ist der Spielplatz Hölterheide. Er wurde nach Ideen von Kindern aufgepeppt und wird am Dienstag eingeweiht.

Foto: Klaus Pollkläsener

Bochum-Werne.   Spielplatz Hölterheide bekam neue Spielgeräte. Die Grundlage sind Ideen von Kindern. Zur Neueröffnung in der nächsten Woche gibt es ein Fest.

Von Tristesse kann keine Rede mehr sein: Der Spielplatz Hölterheide ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Zuletzt war die kleine Fläche mitten im Wohngebiet kaum noch von Kindern genutzt worden. Er wurde nach Wünschen von Kindern aufgehübscht. Die Wiedereröffnung ist am Dienstag (9.) ab 14 Uhr.

Die Erneuerung gehört zum Maßnahmenpaket der Sozialen Stadt WLAB (Werne / Langendreer-Alter Bahnhof) und wurde über die Städtebauförderung von Stadt, Land und Bund finanziert. 60.000 Euro kostete der Umbau, der im vergangenen Herbst begonnen hat.

Spielplatz greift das Thema Dschungel

Der runderneuerte Spielplatz greift das Thema Dschungel auf, das sich die Kinder bei den vorausgegangenen Bürgerbeteiligungen gewünscht haben. Es gibt nun mehr Spiel- und Sitzgelegenheiten. Vom Trampolin übers Klettergerüst bis zur Nestschaukel – die Jungs und Mädels können auf Wildnis-Pirsch geben.

Auch die umliegenden Garagenwände werden verschönert in Dschungel-Manier: In einem gemeinsamen Auftakt mit Kindern des offenen Ganztags der Amtmann-Kreyenfeld-Schule und dem Graffiti-Künstler Mirko Turi aus Langendreer wurden erste Motive wie Büsche, Bäume und Hütten auf die Wände gesprüht, den Feinschliff wird der Künstler vornehmen.

Reges Interesse an der Neugestaltung

Vor einem Jahr gab es ein Treffen auf dem Spielplatz mit Schulkindern, ihren Eltern und Großeltern sowie Anwohnern. Christoph Schedler vom Stadtteil-Management WLAB: „Viele Werner kamen, die reges Interesse daran haben, was in ihrer Nachbarschaft entsteht.“

Der Spielplatz ist umringt von Wohnhäusern, Gartenhütten und Garagen grenzen direkt an. Um mehr Platz für mehr Spielgeräte auf der 700 Quadratmeter großen Fläche zu gewinnen, mussten zwei Birken fallen. Weitere alte Bäume blieben erhalten.

Auch kleine Kinder äußern ihre Wünsche

Mit einer weiteren Befragung wandten sich die WLAB-Manager an Kindergärten. Christoph Schedler: „Für kleinere Kinder ist es schwer, sich bei der Beteiligung Gehör zu verschaffen.“ So besuchten die Mitarbeiter im Stadtteilbüro die evangelische Kita Oberlinstraße und die am Nörenbergskamp.

Diese hatten in kleinen Gruppen zuvor den Spielplatz besichtigt. Ihre Wünsche drehten sich um Klettern, Schaukeln. Wippen und Trampolinhüpfen – und unterschieden sich am Ende gar nicht von den Ideen der älteren Schulkinder.

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