Grillen am Ümminger See

SPD fordert jetzt striktes Grillverbot am Ümminger See

Heiße Asche, einfach an einem Baum abgekippt.

Heiße Asche, einfach an einem Baum abgekippt.

Foto: Dirk Meyer

Bochum-Langendreer.   Nachdem die Lage am Ümminger See aus dem Ruder zu laufen scheint, fordert die SPD ein Grillverbot. Eine „glasklare Regelung“ müsse jetzt her.

Ein erstes schönes Wochenende – und schon ist in Sachen Grillen am Ümminger See wieder Dampf im Kessel. Bereits gestern hatt Dirk Meyer, Chef der SPD-Fraktion in der Bezirksfraktion Ost, seine Sorge geäußert, dass die Lage in dem Naherholungsgebiet aus dem Ruder läuft. Der Andrang sei einfach zu groß und nicht zu bewältigen.

Flyer verteilt, Müllboxen und Aschebehälter aufgestellt

Nun meldet sich auch Bezirksbürgermeisterin Andrea Busche (SPD) zu Wort. Und geht via Facebook gleich ein paar Schritte weiter: „Es reicht endgültig“, lässt sie über das soziale Netzwerk verlauten. „Im letzten Jahr haben wir an die Vernunft der Menschen appelliert. Dirk Meyer hat fleißig Flyer verteilt, große Müllboxen und Aschebehälter sind aufgestellt worden. Fazit: Offenbar geht es nur mit einer glasklaren Regelung.“ Für Andrea Busche ist damit klar: „Ein komplettes Grillverbot muss ausgesprochen werden!“

Andrea Busche: „Bußgeldkatalog massiv verschärfen“

Die Bochumer Sicherheitsverordnung müsse dazu vom Rat der Stadt geändert werden. „Ich würde auch gerne direkt den Bußgeldkatalog massiv verschärfen“, geht Andrea Busche noch weiter. „Ein Verstoß muss sich richtig bemerkbar machen, 50 Euro sind nicht genug. So sieht das (leider) aus und dann ist der Ümminger See auch bei schönem Wetter wieder für die Menschen aus dem Stadtteil attraktiv.“

Dirk Meyer, generell ein Befürworter des Grillens am Ümminger See, sieht dies inzwischen ebenso: „Nach Rücksprache mit den Fraktionsmitglieder ist entschieden worden, ein Grillverbot anzuregen.“

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