Musik

Langendreer kommt mit eigenem Soundtrack

Matthias Dümmerling (r.) und Olaf Gellisch, die unter „SCENESOUND“ firmieren, spielten  im eigenen Tonstudio in Lütgendortmund die Musik zum Langendreer-Film ein.

Matthias Dümmerling (r.) und Olaf Gellisch, die unter „SCENESOUND“ firmieren, spielten im eigenen Tonstudio in Lütgendortmund die Musik zum Langendreer-Film ein.

Foto: Eberhard Franken

Langendreer.   Matthias Dümmerling und Olaf Gellisch spielten im eigenen Tonstudio in Lütgendortmund die Musik zum Langendreer-Film ein.

Nicht nur „Auf‘m Langendreer Markt“ gibt‘s „Langendreerer Reibeplätzchen“. Es hat eine Weile gedauert, aber es war Olaf Gellisch und Matthias Dümmerling ein echtes Anliegen, die hörbare Leckerei in möglichst viele Wohnzimmer zu liefern. Es handelt sich um zwei Titel aus dem Soundtrack für das beim Weihnachtsmarkt im Dorf 2017 präsentierte Projekt „Langendreer – Der Film“. Die komplette Filmmusik ist jetzt auf einer eigenen CD herausgekommen.

Eigenes Tonstudio in Lütgendortmund

„Es war uns eine Herzensangelegenheit, die Musik in ihrer Gesamtheit zu veröffentlichen“, erklärt Matthias Dümmerling vom Produzenten-Duo SCENESOUND. „Denn eigentlich ging und geht es uns in erster Linie um die Musik“, ergänzt Dümmerlings Studiopartner Olaf Gellisch. „Wir produzieren seit Jahren im eigenen Tonstudio in Lütgendortmund.“

Als bekannt wurde, dass der Stadtteilverein „Langendreer hat‘s!“ mit Unterstützung von Bochum Marketing einen Werbefilm für Langendreer drehen wollte, boten sich die beiden an, den Soundtrack zu liefern. Dass die beiden Musiker letztlich auch den Film produzierten, war eigentlich nicht geplant, ergab sich aber nach Vorlage eines Konzepts in den Gesprächen mit dem Verein.

Ein Jahr lang wurde gefilmt und komponiert

Ein Jahr lang wurde gefilmt, komponiert, arrangiert, geschnitten und eingespielt. Gellisch und Dümmerling waren auf allen Stadtteilfesten mit ihren Digicams vertreten, unterstützt von Kameramann Victor Oonk und Drohnenpilot Waldemar Schmidt. „Wir hatten viele Nachtschichten“, erinnert sich Gellisch. Dass der Spaß dabei nicht auf der Strecke blieb, ist aber im Film zu sehen und auf der CD zu hören.

„Im Film“, so Gellisch, „wurden die Musikstücke wegen der dichten Szenenfolge nur kurz angespielt.“ Da stecke aber noch so viel mehr drin, sagt Matthias Dümmerling. „Deshalb wollten wir die komplette Musik präsentieren.“ Besonderen Spaß hatten die beiden Musiker mit einem Titel des „Lokalmatadoren“ Jo Hartmann. „Hier gibt es eine Interaktion zwischen realen Aufnahmen und eigener Komposition, die in gregorianische Gesänge übergeht.“ Auf der CD münde das Ganze dann in ein atmosphärisches E-Gitarrenspiel im Dialog mit einer Querflöte.

Der Film zeigt die Vorzüge von Langendreer

Dass das erste Musikstück im Film, „Sehnsucht nach Langendreer“, an Italo-Western erinnert, ist dem Drehbuch geschuldet. Wieso beginnt ein Film über Langendreer in der Wüste Arizonas? Der Film liefert auch die Antwort, welche Vorzüge Langendreer zu bieten hat. Und das Stück „Lang lebe Langendreer“ gibt’s auf der CD noch als Dancefloor-Version.

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