Benefizkonzert

Bochumer Kult-Party Werner Wahnsinn geht heiter weiter

Furumba brachte 2018 viel Schwung in den Werner Wahnsinn. Jetzt sind die Musiker wieder am Start.

Furumba brachte 2018 viel Schwung in den Werner Wahnsinn. Jetzt sind die Musiker wieder am Start.

Foto: Klaus Pollkläsener

Bochum-Werne.   Stadtteilkonzert im Erich-Brühmann-Haus feiert 22-Jähriges. Viele Bands halten der Show die Treue. „Furumba“ und Michael Wurst sind dabei.

Dieser Party eilt ein beinahe kultischer Ruf voraus – und entsprechend beliebt sind die Tickets. Der Werner Wahnsinn steigt am Samstag, 6. April, im Erich-Brühmann-Haus (Kreyenfeldstraße 36). Erneut sind sechs Bands dabei, die für einen heiteren und ausgelassenen Abend mit Rock, Blues, Soul und sogar mit Reggae sorgen werden. „Das wird wieder ein bunter Querschnitt“, freut sich Klaus Greb, einer der Organisatoren.

Längst laufen die Vorbereitungen für den 22. Werner Wahnsinn auf Hochtouren. Die Bands, die allesamt gratis auftreten, sind gebucht. Für sie gibt es weder Gagen noch Handgeld. Sämtliche Erlöse fließen an einen guten Zweck: Während im letzten Jahr der Verein „Bodo“ bedacht wurde, der sich um Wohnungslose und Menschen in Notlagen kümmert, gehen die Einnahmen diesmal an die Willy-Brandt-Schule sowie an die Schule an der Kreyenfeldstraße. Auch die evangelische Gemeinde Werne wird wieder bedacht.

Jubiläum fest im Blick

Doch woher kommt der Wahnsinn? Zurück geht die Kultveranstaltung auf ein Benefizkonzert für das ehemalige Arbeitslosenprojekt Kirina (kurz: Kirchliche Initiative Arbeit), das bis Ende 2015 bestand. Nachdem dies aufgelöst wurde, waren sich alle einig, dass der erfolgreiche Werner Wahnsinn keinesfalls einschlafen dürfe. Ein neues Organisationsteam unter dem Dach der evangelischen Gemeinde gründete sich und hält der Party bis heute die Treue. Dies wohl auch in den nächsten Jahren: „Unser 25-jähriges Bestehen haben wir fest im Blick“, meint Greb.

Im Mittelpunkt der launigen Feier steht handgemachter Rock mit Bands aus der Region. Zum Auftakt um 19 Uhr spielt die Schülerband der Willy-Brandt-Gesamtschule. Im Anschluss kehren mit den Legal Eagles Oldstars gute Freunde der Veranstaltung zurück, die schwungvolle Hits aus den 60er und 70er Jahren darbieten.

Stammbands halten die Treue

„Einige unserer Stammbands sind fast jedes Jahr dabei“, sagt Klaus Greb. Dazu zählen „Bielefeld Ahoi“ und „Sabowski“, die Blues und Rock unter anderem von Dire Straits und den Beatles spielen.

Für viel frischen Wind sorgte im vergangenen Jahr der Auftritt von „Furumba“: „Die Band besteht aus drei brasilianischen Musikern und einem deutschen Schlagzeuger und spielt lateinamerikanische Musik und sogar Reggae“, erzählt Greb. Der Vorteil: „Furumba“ lockt auch ein jüngeres Publikum an, das beim Werner Wahnsinn in den letzten Jahren öfters vermisst wurde. „Ein Teil unseres Publikums hält uns seit 20 Jahren die Treue. Aber die sind natürlich auch älter geworden.“ Schön also, dass „Furumba“ jetzt zurückkehrt.

Auch der Schlagersänger und VfL-Stadionsprecher Michael Wurst hat seine Teilnahme am 22. Werner Wahnsinn bestätigt. Ob er mit der Band „The Tweens“ auftritt, ist indes noch unklar.

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