Galerie Provinz

Bochum: Moderne Kunst macht sich im Schaufenster breit

Galerist Stephan Strsembski im Schaufenster der ehemaligen Buchhandlung Brockmeyer in Bochum neben dem Kunstwerk von Ralph Schuster.

Galerist Stephan Strsembski im Schaufenster der ehemaligen Buchhandlung Brockmeyer in Bochum neben dem Kunstwerk von Ralph Schuster.

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Bochum.  Die Galerie Provinz geht mit moderner Kunst in die Öffentlichkeit. Ein Schaufenster in der Bochumer Innenstadt zeigt eine große Farbinstallation.

Die Editions-Galerie „Provinz“ (Bochum/Berlin) bespielt seit einiger Zeit die großen Schaufensterflächen der ehemaligen Buchhandlung Brockmeyer an der Bongard-/Viktoriastraße in Bochum.

Zum Abschluss des dreimonatigen Ausstellungszyklus ist dort ab Sonntag eine vielschichtige Show des in Brüssel lebenden Künstlers Ralph Schuster zu sehen.

Assoziative Erzählung zum Thema „Blauer Dunst“

Schuster (*1982) steht für eine virtuose Malerei mit Buntstiften. Seine Ikonografie speist sich bevorzugt aus der Alltagskultur. „Die besondere Situation und Gestalt des Schaufensters an der Witteler-Passage vis-à-vis des Rathauses nimmt Schuster zum Anlass, Skulpturen, Zeichnungen und Gemälde zu einer assoziativen Erzählung rund um den ,Blauen Dunst’ zu verschränken“, „Provinz“-Galerist Stephan Strsembski.

Ein Element der vielteiligen Installation ist eine Neonskulptur, die nach der Eröffnung auch zu erwerben ist.

Kunst-Erfahrungen an der Bushaltestelle machen

Die Schaufensterfläche bot in den letzten Monaten immer wieder ein Forum für Kunst-Erfahrungen mitten in der Stadt. Zentral und direkt an einer Bushaltestelle gelegen, forderte die Fenster-Gestaltung zum genaueren Hingucken auf.

Man denke an die Zeichnungen mit den skurrilen Gestalten und Formen, die die Bochumer Grafikerin Stefanie Levers zuletzt hier zeigte. Das regelmäßige Bespielen von leeren Ladenlokalen bzw. Fensterfronten ist Teil der von BO-Marketing angestoßenen City-Offensive „Tapetenwechsel“.

Eröffnung am 16. Februar

Vernissage: Sonntag, 16. Februar 2020, 16 bis 18 Uhr. Die Ausstellung ist bis Samstag, 29. Februar, zu sehen. Das Schaufenster ist rund um die Uhr einsehbar.

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