Altersarmut

Bochum: Mahnwache wendet sich gegen steigende Altersarmut

Gegen die wachsende Armut im Alter wendet sich eine Mahnwache in der Bochumer Innenstadt.

Gegen die wachsende Armut im Alter wendet sich eine Mahnwache in der Bochumer Innenstadt.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

Bochum.  Eine Mahnwache in der Bochumer Innenstadt wendet sich gegen die steigende Altersarmut. Extremisten sollen außen vor bleiben, wird betont.

Eine Mahnwache gegen Altersarmut soll am Freitag, 25. September, in der Bochumer Innenstadt veranstaltet werden. „Wir wollen auf die prekäre Situation aktueller und kommender Altersarmut aufmerksam machen“, erklärt Initiatorin Manuela Köhler.

Die Facebook-Gruppe „Bürger gegen Altersarmut“ verstehe sich als offene Bürgerbewegung, die gegen die Ursachen für die steigende Zahl bedürftiger Senioren vorgehen wolle, heißt es in einem Aufruf. „Wer zum Beispiel für einen viel zu geringen Mindestlohn arbeiten muss, wird immer arm sein, besonders im Alter.“ Nötig sei ein komplett umstrukturiertes Rentensystem. „Menschen, die ein Leben lang gearbeitet, Kinder versorgt und Angehörige gepflegt haben oder wegen Krankheit oder Behinderung nicht voll arbeiten konnten, müssen am Ende ihres Lebens zu einer Tafel gehen, nur um das Notwendigste zum Essen zu haben. Das ist unwürdig und peinlich für Deutschland.

Mahnwache gegen Altersarmut: Extremisten unerwünscht

Es gelte, sich dafür einzusetzen, „dass es in diesem Land wieder sozial gerecht zugeht“. Dabei distanziere sich die Gruppe ausdrücklich von extremistischen Gruppen und Organisationen jeder Art, wird betont.

Die Mahnwache läuft am 25. September von 16 bis 18 Uhr auf dem Husemannplatz.

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