Städtebauförderung

Bochum erhält Förderscheck in Höhe von 9,3 Millionen Euro

Mit weiteren 2,7 Millionen Euro wird die Aufbereitung des früheren Opel-Werks in Laer gefördert.

Mit weiteren 2,7 Millionen Euro wird die Aufbereitung des früheren Opel-Werks in Laer gefördert.

Foto: Lutz Leitmann

Bochum.   An vielen Stellen in Bochum wird gebaut und umgebaut. Die Stadt erhält aus dem Topf „Städtebauförderung“ weitere Millionen vom Land.

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Förderbescheide zur Städtebauförderung in Höhe von 9.329.922 Euro hat die Stadt Bochum erhalten. Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (CDU) kam eigens aus Arnsberg angereist, um die gute Kunde und die obligatorischen Papiere an Stadtdirektor Sebastian Kopietz zu überreichen.

Die größte Fördersumme ist für die Entwicklung der ehemaligen Opel-Fläche, dem heutigen Industrie- und Gewerbegebiet Mark 51/7 in Laer, mit 2.733.930 Euro vorgesehen. „Hier wird bester und erfolgreicher Strukturwandel deutlich“, so der Regierungspräsident. „Die Nutzung dieser Fläche und die Neuansiedlung von Unternehmen ist eine zentrale Aufgabe. Dazu ist diese Landesförderung ein weiterer Beitrag.“ Bislang sind damit insgesamt etwa 65 Millionen Euro in die Entwicklung der alten Industriefläche geflossen. die mit großem Tempo vorangetrieben wird und die in einigen Jahren bereits abgeschlossen sein soll.

„Das sind natürlich ausgezeichnete Nachrichten für Bochum“, kommentierte Stadtdirektor Kopietz den Anlass für Vogels Besuch in der Stadt. „Die Fördergelder sind eine wichtige Unterstützung bei der Umsetzung zahlreicher bedeutender Städtebauprojekte in Bochum.“

Geld gibt es aus Arnsberg noch für einige weitere Projekte im gesamten Stadtgebiet: Die Sanierung und Umnutzung der Kirchschule als Musikschule in Langendreer wird mit einer Fördersumme von 2.431.500 Euro unterstützt. Mit insgesamt 1.084.800 Euro wird die Neugestaltung des Schulhofs der Gertrudisschule in Wattenscheid sowie die Sanierung des Ehrenmals und der dortigen Parkanlage gefördert.

Mit weiteren 1.607.672 Euro soll das Gelände des ehemaligen Sportplatzes in Bochum-Riemke unter dem Motto „Vom Hausacker zum Urban Green“ umgestaltet werden. Der zweite Bauabschnitt des Grünzugs „Untere Stahlindustrie“ im Bochumer Westend wird mit 887.520 Euro gefördert. Stellvertretend für das Netzwerk Stadtumbau NRW, in dem Bochum die Federführung innehat, erhält die Stadt außerdem noch 58.000 Euro.

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