Wohnen in Bochum

Bochum: Bürgerversammlung zu umstrittenem Neubaugebiet

Auf dieser Ackerfläche in Bochum-Linden soll neuer Wohnraum entstehen. Die Planung dazu wird in einer Bürgerversammlung vorgestellt. 

Auf dieser Ackerfläche in Bochum-Linden soll neuer Wohnraum entstehen. Die Planung dazu wird in einer Bürgerversammlung vorgestellt. 

Foto: Stadt Bochum

Bochum-Linden.  In Bochum-Linden soll neuer Wohnraum entstehen. Die Planung zu dem umstrittenen Neubaugebiet wird jetzt in einer Bürgerversammlung vorgestellt.

Neuer Wohnraum soll an der Hattinger Straße/Hinter der Kiste in Bochum-Linden geschaffen werden. Die Pläne für das Neubaugebiet werden am Mittwoch, 3. November, um 18.30 Uhr in der Aula der Theodor-Körner-Schule, Keilstraße 42-48, in einer Bürgerversammlung vorgestellt. Die Bezirksvertretung Bochum-Südwest lädt ein.

Umstrittenes Neubaugebiet in Bochum: Bürger werden informiert

Interessierte haben an diesem Abend zudem die Möglichkeit, sich mit Beschäftigten der Fachverwaltung im persönlichen Gespräch auszutauschen. Ergänzend dazu gibt es im Vorfeld um 15 Uhr eine Ortsbegehung im Plangebiet. Startpunkt ist die Straßenbahnhaltestelle Surenfeldstraße der Linie 308 in Richtung Hattingen-Mitte.

Für beide Veranstaltungen wird um Anmeldung mit Vor- und Zuname sowie Anschrift per Mail an bebauungsplanauskunft@bochum.de gebeten. Es gelten die 3G-Regeln. Die Planungsvorschläge können zudem im Technischen Rathaus, Hans-Böckler-Straße 19, Zimmer 1.0.210, in der Bezirksverwaltungsstelle Bochum-Südwest, Hattinger Straße 389, sowie online auf www.bochum.de/bebauungsplaene eingesehen werden.

Bauen in Bochum: Bürger können Anregungen einreichen

Anregungen zu der Planung können Interessierte bis Montag, 8. November, schriftlich an Stadt Bochum, Amt 61, 44777 Bochum, per E-Mail an amt61@bochum.de, über das Beteiligungsportal www.o-sp.de/bochum oder nach vorheriger telefonischer Terminabsprache unter Tel. 0234/ 910 -17 17 abgeben.

Das geplante Neubaugebiet ist umstritten. Um die Bebauung der Ackerfläche zu verhindern, wurde eine Bürgerinitiative gegründet. Es sind überwiegend Gebäude mit zwei Geschossen sowie Mehrfamilienhäuser mit drei Geschossen vorgesehen. Es wurden drei städtebauliche Varianten erarbeitet, die sich laut Stadt in einzelnen Gebäuden und Wohntypen sowie durch verschiedene Lösungsansätze für die Erschließung des Quartiers unterscheiden. Die Anzahl der Wohneinheiten liegt zwischen 76 und 86.

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