„Polenböller“

Bochum: 16-Jähriger zündet „Polenböller“ in der Innenstadt

„Polenböller“ erzeugen ohrenbetäubenden Lärm und sind nicht ungefährlich, so die Polizei.

„Polenböller“ erzeugen ohrenbetäubenden Lärm und sind nicht ungefährlich, so die Polizei.

Foto: Bodo Marks / picture alliance / dpa

Bochum.  Ein 16-jähriger Schüler hat offenbar am Montag in der Bochumer Innenstadt mehrere „Polenböller“ gezündet. Zivilpolizisten fassten ihn.

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Die Polizei hat am Montag (2.) einen 16-jährigen Bochumer mit auf die Wache genommen. Der Schüler hatte zuvor in der Innenstadt in Bochum offenbar mehrere „Polenböller“ gezündet. So hatten Zivilpolizisten des Einsatztrupps, die in der Innenstadt und auf dem Weihnachtsmarkt nach Taschendieben fahndeten, gegen 19.35 Uhr auf dem Buddenbergplatz ein explosionsartiges Geräusch aus dem Parkhaus gehört.

Zeugen hatten die Zivilbeamten auf einen Jugendlichen aufmerksam gemacht, der einen Böller gezündet haben soll. Noch während der Hinweisaufnahme hörten die Beamten einen einen weiteren ohrenbetäubenden Knall – diesmal an der Ferdinandstraße. Wenig später sahen sie in der Nähe des Kortumparks einen Tatverdächtigen, der einen „Polenböller“ gezündet hatte und der über die Wittener Straße in Richtung Innenstadt rannte.

„Polenböller“ gezündet

Nach einer kurzen Verfolgung konnten die Polizisten den Schüler (16) einholen. Bei ihm fanden sie ein Messer und eine Tüte mit 30 „Polenböllern“. Nach eigenen Angaben wollte der 16-Jährige die nicht ungefährlichen Knaller „einfach mal testen“. Die Beamten nahmen den Jugendlichen mit zur Wache, informierten dessen Mutter und schrieben eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. „Angesichts der Tatsache, dass viele Personen im Umfeld des Bochumer Hauptbahnhofes verängstigt waren, sprechen wir hier nicht über einen Dummejungenstreich“, so die Polizei

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