Zwischennutzung für Uhle

Bo-Marketing nutzt leerstehende „Uhle“ für Projekt

 

 

Foto: jbs

Bochum.   Für ein Jahr wird BO-Marketing die Räume der leerstehenden ehemaligen Gasstätte „Die Uhle“ nutzen. Auch die beiden Eulen sind endlich gerettet.

Das mittlerweile komplett leergeräumte ehemalige Restaurant „Die Uhle“ bekommt eine Zwischennutzung. Nach WAZ-Informationen wird die städtische BO-Marketing für ein Jahr das Gebäude mit dem großen ehemaligen Speiseraum anmieten und dort im Rahmen der Initiative „Tapetenwechsel in Bochum“ einen Raum für Kreative schaffen.

Nach Darstellung von BO-Marketing-Chef Mario Schiefelbein könnten das ganz unterschiedliche Leute sein, ganz gleich, ob ein Start-Up-Unternehmen sich dort präsentiert oder ein Künstler sich bei der Arbeit über die Schultern schauen lässt. Wie die WAZ berichtet, ist das Traditionslokal geschlossen und die Sparkasse seit Anfang Februar Besitzerin der Immobilie. Die Sparkasse plant, das Gebäude abzureißen und die gesamte Fläche, einschließlich des Bürohauses am Dr.-Ruer-Platz, neu zu entwickeln.

Ein Beispiel für Tapetenwechsel ist übrigens die James-Bond-Ausstellung in dem leerstehenden Ladenlokal Kortumstraße 49. Auch die Räume der ehemaligen Buchhandlung Brockmeyer am Rathaus werden so genutzt.

Eulen aus der „Uhle“ sind gerettet

Geklärt ist übrigens auch die Zukunft der beiden ausgestopften Eulen, die so etwas wie die Maskottchen der Traditionsgaststätte waren und als letzte erhaltene Exemplare der einst in die Hunderte gehende Sammlung ausgestopfter Tiere an diesem Ort gelten. Nach Informationen der WAZ sollen die beiden Eulen dauerhaft eine Heimat im Zentrum für Stadtgeschichte/Stadtarchiv finden. Möglicherweise erhalten sie dort einen Platz mit einem Foto und Informationen, die auf die Geschichte des Lokals hinweisen. Die WAZ hatte sich übrigens zuerst dafür eingesetzt, dass die beiden Eulen nicht achtlos mit dem Lokal verschwinden sollten.

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