Vollsperrung

Bergener Straße: Sperrung endet endlich nach den Ferien

Die Bauarbeiten auf der Bergener Straße dauern nun schon seit vergangenen Oktober an und ärgern die Anwohner.

Die Bauarbeiten auf der Bergener Straße dauern nun schon seit vergangenen Oktober an und ärgern die Anwohner.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Bochum-Hiltrop.  Ein Ende der Bauarbeiten mit Vollsperrung in Bochum-Hiltrop ist in Sicht. Die Bergener Straße soll nach den Ferien wieder befahrbar sein.

Gefühlt unendlich dauert die Baustelle auf der Bergener Straße; seit vergangenen Oktober wird dort im Kanal- und Straßenbau gebuddelt. Anwohner ärgern sich über Lärm und Dreck, Autofahrer über Umwege. Die Verbindung Herne-Bochum ist gekappt. Und im Kanalbau kam es zu Verzögerungen.

Nun teilt die Stadt mit: Die Vollsperrung der Bergener Straße zwischen der Sauerlandstraße und der Straße Im Hagenacker wird planmäßig im Laufe des Freitags, 12. Juli, aufgehoben. Somit können die Straßenbahn Herne – Castrop-Rauxel und die Bogestra ihren Linienbetrieb zwischen Herne und Bochum wieder aufnehmen. Auch den anderen Verkehrsteilnehmern steht die Verbindungsstraße zwischen Herne und Bochum wieder zur Verfügung.

Busse können ab September wieder fahren

Die Kanal- und Straßenbauarbeiten im weiteren Verlauf der Bergener Straße zwischen Im Hagenacker und Hiltroper Straße werden unter Beibehaltung der Vollsperrung indes fortgesetzt und enden laut Tiefbauamt perspektivisch im September. Die Aufhebung dieser Vollsperrung sollte dann vor Beginn der verkehrsstarken Monate zu einer merklichen Entlastung in Hiltrop führen.

Verkehrsbehinderungen in Hiltrop-Dorf

Die Verkehrsteilnehmer klagen über Rückstaus während des Berufsverkehrs auf der Dietrich-Benking-Straße, und auch im Kreuzungsbereich Wiescherstraße / Im Hagenacker / Frauenlobstraße.

Im vergangenen Oktober begann das Tiefbauamt mit der Erneuerung des Abwasserkanals Bergener Straße. Zudem wurde ein neuer Regenwasserkanal eingebaut. Bis Weihnachten sollte der Kanal fertig sein. Doch dann stießen die Tiefbauer auf ein Montanerbe: tief liegende alte Leitungen, die in keiner Karte verzeichnet waren und vor dem Weiterbau entfernt werden mussten. Zudem wurden Leitungs- und Lüftungsschächte aus Beton gefunden. Sie stammen aus dem ehemaligen Bergbau. Parallel gab es eine Veränderung bei der Bauleitung. Eigentlich, so räumt das Tiefbauamt ein, war geplant, die Arbeiten dicht hintereinander zu legen.

Verzögerungen wurden aufgeholt

Doch so gab es einen Stillstand bis Ostern. Um die Verzögerungen aufzuholen, zog die Stadt eine Baukolonne vom Steinring ab und setzte sie in Bergen ein. Inzwischen konnte viel aufgeholt werden. Der zweite Bauabschnitt zog sich weiter bis zur Hiltroper Straße. Seither ist die Straße Im Hagenacker in Richtung Bergener Straße eine Sackgasse.

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