Industriekultur

Bergbau-Museum Bochum: Thementag „Licht im Bergbau“

Die Skulptur „Das Geleucht“ auf der Halde der Zeche Rheinpreußen in Moers versinnbildlicht, wie wichtig Lichtquellen bei der Arbeit unter Tage waren.

Die Skulptur „Das Geleucht“ auf der Halde der Zeche Rheinpreußen in Moers versinnbildlicht, wie wichtig Lichtquellen bei der Arbeit unter Tage waren.

Foto: Olaf Fuhrmann / FUNKE Foto Services

Bochum.  Das Bergbau-Museum Bochum widmet einen Thementag dem Geleucht und dem Licht im Bergbau. Im Besucherbergwerk wird’s dabei ziemlich duster.

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum widmet am Sonntag, 7. November, einen ganzen Tag dem Geleucht und damit dem Thema Licht im Bergbau.

„…und er hat sein helles Licht bei der Nacht!“ – Im berühmten „Steigerlied“ klingt bereits an, wie wichtig Licht für die Bergleute bei der Arbeit unter Tage war. Im Stockfinsteren zu arbeiten, war schlechterdings unmöglich. Und so gehören seit Anbeginn der bergmännischen Tätigkeit Grubenlampen und -lichter zur Grundausstattung der bergmännischen Tätigkeit.

Kinder können im Bergbau-Museum Bochum Laternen basteln

Das Bergbau-Museum macht am Sonntag auf den wichtigen Aspekt „Licht im Bergbau“ aufmerksam. Das Programm bietet neben Führungen durch die Dauerausstellung auch einige Mitmachaktionen und Vermittlungsangebote über und unter Tage; Kinder können eigene Lichter und Laternen basteln.

Das Geleucht der Bergleute wird am Thementag zwischen 10 und 16 Uhr den Besucherinnen und Besuchern nähergebracht. Erläutert wird, mit welch ausgeklügelten technischen Erfindungen die Arbeit in der Dunkelheit sicherer und besser beleuchtet wurde. Besonders beeindruckend: eine Vorführung mit Grubenlampen in der Dunkelheit des Anschauungsbergwerks.

>>> Info: Das vollständige Programm findet sich auf www.bergbaumuseum.de

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