Radrennen

Beim Sparkassen-Giro wird die Bochumer City zur Party-Meile

Olaf Henning heizte am Abend auf der Giro-Bühne ein.

Olaf Henning heizte am Abend auf der Giro-Bühne ein.

Foto: Kerstin Buchwieser

Bochum.  Tausende Besucher säumten die Strecke, als am Sonntag der Sparkassen-Giro in Bochum gestartet wurde. Das Radrennen ist zugleich eine große Party.

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Tausende Besucher säumten am Sonntag beim Sparkassen-Giro die Strecke in der Bochumer Innenstadt. Dabei ist das Radrennen zugleich eine große Party. Hier sind eine Impressionen.

Tour-de-France-Sieger? Nicht schlecht. Malle-Party: viel besser! Der Radsport geriet auf dem Boulevard zur Nebensache, als am Nachmittag die „Ole-Party“ eingeläutet wurde. Zwar zischten die Velo-Stars hautnah am Publikum vorbei. Das aber hatte nur Augen und Ohren für einige der Stimmungskanonen, die sonst am Ballermann einheizen (die Temperaturen sind derzeit ja durchaus ähnlich). Jürgen Kadel alias „Honk“, Norman Langen, Olaf Henning und Altmeister Oli „Flugzeuge im Bauch“ P. hoben zur Schlager-Sause ab. Tausende Fans feierten bis zum Abend umsonst und draußen, bei einigen mit Bier und Sekt in der Thermo-Kiste gut gekühlt im Anschlag. Wer Glück hatte, konnte mit Familie und Freunden „all in“ an Party-Tischen hocken, die die Sparkasse verlost hatte. Auf dem Boulevard dreht Bochum am Rad. Auch das ist Giro. Für manche sogar die Hauptsache.

Tour-de-France-Sieger ist der Star

Geraint Thomas war der umjubelte Star. Eine Woche nach seinem Sieg bei der Tour de France waren Selfies mit dem Waliser begehrt – ebenso wie Fotos von seinem quietschgelben Tour-Originalrad. Im VIP-Bereich suchten die Fans eine weitere Herausforderung: „einmal am Gelben Trikot packen“, wie es ein Sparkassen-Mitarbeiter treffend formulierte. Da passte es, dass Thomas auch in Bochum siegreich war.

Beste Stimmung an der Strecke

Die Sonne strahlt – die Besucher auch: Beste Laune herrschte entlang der Rennstrecke und bei den Giro-Machern der Sparkasse. „Tolles Wetter, viele Menschen, nach langer Zeit wieder das Gelbe Trikot in der Stadt: Was will man mehr?“, frohlockte Jürgen Hohmann, der eine gelungene Giro-Premiere als Vorstandsvorsitzender feierte.

Besucher verhalten sich diszipliniert

Ins Schwitzen geriet der vielköpfige Ordnungsdienst beim Sparkassen-Giro nur wegen des heißen Wetters mit Temperaturen über 30 Grad. Die vielen tausend Besucher am 1,6-Kilometer-Rundkurs verhielten sich an den Absperrungen bei aller Begeisterung wie immer diszipliniert. Den Rennverlauf konnten sie auf mehreren Großleinwänden und auf einer eigenen Giro-App verfolgen.

Auch die Kinder treten in die Pedale

Auch die Kleinsten treten in die Pedale: Beim Knax-Minigiro gingen die Kinder an den Start. Angefeuert und liebevoll betreut von den Eltern, strampelten die Tour-Gewinner von morgen um die Wette. „Alle Generationen sind dabei, als Besucher oder Aktive“, betont Organisator Ernst Claußmeyer immer wieder gern. „Das gibt es sonst bei keinem anderen Radsportereignis in Deutschland.“

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