RS1

Bau des Radschnellwegs beginnt in Bochum 2019

Auch auf dem früheren Krupp-Gelände in Stahlhausen wird der RS1 entlang führen.

Auch auf dem früheren Krupp-Gelände in Stahlhausen wird der RS1 entlang führen.

Foto: Dietmar Wäsche

Bochum.   Über 101 Kilometer wird der Radschnellweg 1 quer durchs Ruhrgebiet führen. Die ersten drei Bochumer Kilometer werden 2019/20 gebaut.

Der Radschnellweg RS1 kommt. Auf Bochumer Gebiet soll der erste Abschnitt Ende 2020 fertiggestellt sein. Mitte des nächstes Jahres wird mit dem Bau der etwa drei Kilometer langen Trasse begonnen, die in weiten Teilen auf der stillgelegten Trasse der ehemaligen Rheinischen Bahn von der Stadtgrenze Gelsenkirchen bis zur Darpestraße im Stadtteil Hamme verläuft.

Über den Stand der Planungen, die auch den zweiten Bauabschnitt über die A40 mit einer eigens zu errichtenden Brücke bis zur Gahlenschen Straße umfasst, über Zu- und Abfahrten, über die Anbindung zur Erzbahntrasse, über die Untersuchungen von Altlasten sowie die Bestandsaufnahme von Pflanzen- und Tierwelt will die Stadt am Mittwoch, 7. November, um 18 Uhr im Rathaus Wattenscheid, Friedrich-Ebert-Straße 7, informieren.

Keine seltenen Tiere betroffen

Zuständig für die ersten beiden, insgesamt vier Kilometer langen Abschnitte wird zwar später das Land sein. Geplant und vermutlich auch gebaut werden sie aber von der Stadt, die darüber einen Vertrag mit dem Landesbetrieb Straßenbau geschlossen hat. Das, so Projektleiterin Katja Hüskes von der Stadt, habe den Vorteil, dass alles in einer Hand bleibe.

Entwarnung könne in Sachen Tierschutz gegeben werden. Die Untersuchungen hätten ergeben, dass an keiner Stelle der Strecke seltene oder geschützte Tiere von dem Bau betroffen sein werden.

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