Kunst

Ausstellung „Broken Lands“ endet im Kunstverein Kulturrat

Die virtuellen Landschaften von Computerspielen werden zum Ausgangspunkt von Maximilian F. Müllers Malerei.

Die virtuellen Landschaften von Computerspielen werden zum Ausgangspunkt von Maximilian F. Müllers Malerei.

Foto: Kunstverein Kulturrat

Bochum.  Die Malerei von Maximilian F. Müller ist von Computer-Spielen inspiriert. Am 22. August endet seine Ausstellung im Kunstverein Kulturrat.

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Der Kunstverein Bochumer Kulturrat lädt am Donnerstag, 22. August, zur Finissage der Ausstellung „Maximilian F. Müller: Broken Lands“ ein.

Müller (*1988) ist als freier Künstler in Düsseldorf tätig und präsentiert in den Ausstellungsräumen im Kulturmagazin Lothringen in Gerthe Malerei und Grafik. Basierend auf leidenschaftlichem Gamen, dem „Zocken“ am PC, überträgt er die visuelle Ästhetik von Computerspielen in seine Ölmalerei. Dabei versucht Müller, die künstliche Konstruktion digitaler Welten durch das Phänomen „Glitch“ zu ver(sinn)bildlichen - also jene Ausfallerscheinungen, Leerstellen und Störungen, die beim Generieren digitaler Bilder als unerwünschte Nebeneffekte auf dem Bildschirm entstehen.

Archetypisch wie Wagner

Der junge Künstler verknüpft die digitalen Glich-Phänomene mit der Ästhetik spätromantischer Malerei, namentlich von Caspar David Friedrich. Dessen Bildwelten erscheinen im digitalen Zeitalter genauso archetypisch wie die Musik von Richard Wagner oder Richard Strauss als Inspirationsquelle für die Filmmusik von Hollywood-Blockbustern.

Lothringer Straße 36c, Beginn 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

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