Bochum. Vier Jahre nach der Ausrufung des Klimanotstands will Bochum mit einer klaren Strategie was fürs Klima tun. Vor der Entscheidung knirscht es.

Was war das für ein Hype, als Bochum 2019 den Klimanotstand ausrief. Ein gewaltiges Wortgeklingel mit praktisch keinen konkreten Auswirkungen. „Die Kommune wird die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit bei jeglichen davon betroffenen Entscheidungen berücksichtigen“, hieß es da prominent. Aber vielleicht geht es ja jetzt tatsächlich los: Die Stadt Bochum will sich eine Nachhaltigkeitsstrategie geben. Es wird konkret: Ein milliardenschweres Projekt, allein die gesamten Investitionskosten bis 2035 werden auf rund 11,2 Milliarden Euro geschätzt.