Bochum. Die Tötung eines 58-jährigen Bochumers soll so hart bestraft werden, wie es in Deutschland nur geht. Die Verteidigung sieht das alles ganz anders.

So eine Sanktion fordert die Bochumer Staatsanwaltschaft extrem selten: Für die tödlichen Schüsse auf einen 58-jährigen Bochumer am 7. März 2023 in seinem Auto in einer Gemeinschaftsgarage am Bochumer Hustadtring beantragte Staatsanwalt Phillip Rademacher am Mittwoch für den Hauptangeklagten (27) die höchstmögliche Strafe: lebenslänglich wegen heimtückischen Mordes aus „niedrigen Beweggründen“.