Bochum. Autorin Sharon Dodua Otoo sollte mit dem Peter-Weiss-Preis in Bochum ausgezeichnet werden. Nach Vorwürfen gegen ihre Person bezog sie Stellung.

Ärger um den Peter-Weiss-Preis: Der mit 15.000 Euro dotierte städtische Kulturpreis der Stadt Bochum sollte im kommenden Jahr an die deutsch-britische Schriftstellerin Sharon Dodua Otoo verliehen werden. Jetzt der überraschende Rückzieher: Die Vergabe werde „vorerst ausgesetzt“, so teilt es die Stadt mit. Als Grund gilt eine mögliche Nähe der Preisträgerin zur israelkritischen Kampagne „BDS“. Darüber hatte zuerst der Blog „Ruhrbarone“ berichtet. Inzwischen reagierte auch die Autorin selbst auf die Vorwürfe – und zog eigene Konsequenzen.