Bochum. Ein Preis für eine offen israelfeindliche Autorin? Das wäre starker Tobak – und zeigt, wie schluderig die Jury diesmal in Bochum gearbeitet hat.

Selbst wenn einige jetzt wieder schnell mit Vorverurteilungen zur Stelle sind: Auch für eine Preisträgerin gilt die Unschuldsvermutung. Doch wenn sich die Vorwürfe gegen Sharon Dodua Otoo erhärten sollten und sie tatsächlich der israelfeindlichen BDS-Bewegung zugeordnet werden kann, dann wäre das eine ziemlich peinliche Nummer für die Stadt.