Bochum. Bisherige Pläne für Radwege an der Bochumer Königsallee sorgten für Kritik. Mit der neuen Idee soll es mehr Platz für für die Radfahrer geben.

Die Radwegsituation entlang der Königsallee ist vielen Fahrradfahrern ein Dorn im Auge. Nun hat das Tiefbauamt eine neue Idee entwickelt, die die Königsallee fahrradfreundlicher machen soll: Auf dem Straßenabschnitt zwischen der Kreuzung Wasserstraße und der Kreuzung Arnikastraße soll der Platz für alle Verkehrsteilnehmer neu aufgeteilt werden.

In beide Richtungen soll es neben einem etwa Zweimeter breiten Gehweg einen abgesenkten Radweg auf der Fahrbahn geben, der ebenfalls zwei Meter breit werden soll. Die zwei Fahrspuren sollen in beide Richtungen erhalten bleiben. Allerdings wird ein Fahrstreifen von 3,25 Metern auf eine Breite von 3 Metern reduziert, der andere sogar auf 2,5 Meter. Die breite Fahrspur eignet sich somit besser für Busse und LKW, die engere für die PKW. „Für den Verkehr ist das keine große Einschränkung, aber es ist eine deutliche qualitative Verbesserung für den Radverkehr“, sagt Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, als er die Idee dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) Bochum vorstellt.