Umweltspuren

Arbeitgeber lehnen Vorstoß der Bochumer Grünen ab

An der Königsallee liegen auch große Firmen. Im Bild die G-Data-Zentrale oder die Bundesknappschaft auf der andren Straßenseite.

An der Königsallee liegen auch große Firmen. Im Bild die G-Data-Zentrale oder die Bundesknappschaft auf der andren Straßenseite.

Foto: Hans Blossey

Bochum. .  Einführung von Umweltspuren auf zweispurigen Bochumer Straßen sei nicht zielführend. Die Strategie sei nicht neu schwimme aber auf der Öko-Welle.

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In die Diskussion um sogenannte „Umweltspuren“ auf zweispurigen Hauptstraßen in Bochum, darunter die Königsallee, schalten sich die regionalen Arbeitgeber ein. Dirk W. Erlhöfer, Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen mit Sitz in Bochum sagt: „Die dahinter steckende Strategie ist nicht neu und schwimmt aktuell auf der Öko-Welle – sie ist aber nicht zielführend:

Stau senkt nicht die Umweltbelastung

Die Verknappung des Straßenprofils zur Eindämmung des Individualverkehrs kennt so gut wie keine Gewinner, aber eine Menge Verlierer. Niemand sollte glauben, dass künstlich aufgestauter Verkehr die Umweltbelastung senkt, weder für Anwohner noch für das Stadtklima insgesamt“, so Erlhöfer, der den Handlungsbedarf in Sachen Umweltschutz nicht verkennt. Weder der Sektor Industrie noch der Sektor Individualverkehr seien die Treiber der CO2-Belastung.

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