Straßenverkehr

Ärger um Privatautos am neuen Omnibusbahnhof

Viele Autofahrer ignorieren den weißen Pfeil vor dem Busbahnhof und befahren das Gelände.Foto:Jürgen Theobald

Viele Autofahrer ignorieren den weißen Pfeil vor dem Busbahnhof und befahren das Gelände.Foto:Jürgen Theobald

Bochum.  Immer wieder fahren Privatleute mit ihren Autos auf das Gelände des neuen Omnibusbahnhofs. Neue Schilder sollen Abhilfe schaffen.

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Wie stark die Macht der Gewohnheit sein kann, lässt sich in diesen Tagen am Hauptbahnhof beobachten. Seitdem der neue Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) seinen Betrieb aufgenommen hat, ist eigentlich die Vorfahrt zum dortigen Hotel und den Schnell-Restaurants verboten. Viele Autofahrer kümmert es wenig. Sie parken dort nach Lust und Laune und behindern mitunter den Linienbusverkehr.

Der Bogestra ist das schon ein wenig sauer aufgestoßen. Offenbar hat das Straßenverkehrsamt als zuständige Abteilung der Stadt nicht damit gerechnet, dass es so viele hartnäckige Parksünder gibt. Da die Politessen diese Parkverstöße bislang auch nicht ahnden können, wird nun an der Beschilderung nachgebessert. Denn bisher darf dies lediglich die Polizei, wenn sie beobachtet, dass Verkehrsteilnehmer den weißen Geradeauspfeil auf blauem Grund ignorieren.

Verbot für Fahrzeuge aller Art

Auf Anfrage der WAZ teilt die Stadt jetzt mit, dass dort schon in den nächsten Tagen neue Schilder aufgestellt werden. Laut Bogestra sei es bislang glücklicherweise noch nicht zu größeren Problemen durch dort einfahrende oder parkende Privat-Fahrzeuge gekommen.

An den Ein- und Ausfahrten für Busse werden jetzt die deutlichen runden Schilder „Verbot für Fahrzeuge aller Art“, das weiße Verbotsschild mit dem dicken roten Rand aufgestellt.

Tanja Wißing von der Pressestelle der Stadt fasst die aktuelle Situation so zusammen: „Derzeit kann nur der Vorgang des widerrechtlichen Einbiegens (fahrender Verkehr) geahndet werden, nicht jedoch daraus resultierende Parkverstöße (ruhender Verkehr), so sieht es die Straßenverkehrsordnung vor.“

Eigene Zufahrt für Zulieferer

Um es ganz deutlich zu machen, soll auch die gestrichelte Linie zum Kurt-Schumacher-Platz von einer durchgezogenen Linie ersetzt werden. Für die Zulieferer des Hotels oder auch des Schnellrestaurantbetriebs gibt es übrigens eine Zufahrt, die genau zwischen Bahndamm und dem Bahnhofsgebäude liegt.

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