Aktenberg

50.000 Akten des Ausländerbüros Bochum werden digitalisiert

Akten über Akten. So wie im Sozialgericht Berlin gibt es auch im Ausländerbüro der Stadt Bochum reichlich Papier. Das soll in den nächsten Monaten digitalisiert werden.

Akten über Akten. So wie im Sozialgericht Berlin gibt es auch im Ausländerbüro der Stadt Bochum reichlich Papier. Das soll in den nächsten Monaten digitalisiert werden.

Foto: Stephanie Pilick

Bochum.   Noch stehen sie auf 160 Quadratmetern in einem Büro. Die 50.000 Akten des Ausländerbüros Bochum sollen aber bald digitalisiert werden.

In den sanierten Ostflügel wird das Ausländerbüro der Stadt im kommenden Jahr umziehen. Nicht mitgenommen werden sollen dabei die etwa 50.000 Akten der Behörde, die bislang auf etwa 160 Quadratmeter Bürofläche gelagert werden. Vielmehr sollen die Daten so schnell wie möglich digitalisiert werden. Bis zum Sommer soll diese Leistung ausgeschrieben werden.

Ohne Digitalisierung keine ordnungsgemäße Lagerung gewährleistet

Zunächst aber musste die Finanzierung dafür gesichert werden. Im Haupt- und Finanzausschuss wurden dafür unlängst Mittel in Höhe von 350.000 Euro als „unabweisbare Mehraufwendungen“ bereitgestellt. Denn: „Ohne den Digitalisierungsprozess ist eine ordnungsgemäße Lagerung der Akten nach dem Umzug nicht gewährleistet“, heißt es in der Verwaltung.

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